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Hallenbad und Sauna öffnen am Tag nach Weihnachten wieder

Putzwochen vor dem großen Umbau

Schloß Holte-Stukenbrock (ms/WB). Ums Großreinemachen kommt man nicht herum, auch wenn im Januar der Umbau des Hallenbades beginnt. Aber der erste Bauabschnitt wird den Badebetrieb bis zu den Sommerferien nicht oder wenig beeinträchtigen. Deshalb soll also alles glänzen und funkeln, wenn nach Weihnachten wieder geöffnet wird.

Der Auszubildende zum Fachangestellten für Bäderbetriebe im ersten Lehrjahr, Sören Sandbaumhüter, putzt das Bild des Hallenbad-Teams mit Marco Fuhrmann, Geschäftsführer der Stadtwerke, und Ulrich Kätker, Meister und Chef im Hallenbad. Foto: Monika Schönfeld

„Keiner will eine grüne Wiese auf dem Beckenboden. Die Algen wachsen gerade bei Sonneneinstrahlung schnell. Das Chlor verhindert das nicht“, sagt Ulrich Kätker, Meister für Bäderbetriebe und Chef des Hallenbades.

In der dreiwöchigen Weihnachtswartung musste einiges getan werden. Eine neue Steuerung für die Lüftungsanlage wurde eingebaut. „Wie bei einem Auto ist die nach 15 Jahren auf“, sagt Kätker. Im Vorgriff auf den Umbau wurde die Gasleitung verlegt. Sie führt jetzt vom Bürgersteig ins Gebäude. Denn es wird sich einiges tun: Dort, wo jetzt der seitliche und barrierefreie Gruppeneingang ist, gibt es im ersten Bauabschnitt einen Vorbau mit dem künftigen Haupteingang und Kassenautomaten.

Außentreppe wird abgerissen

Ab Sommer sanieren die Stadtwerke dann das Innere. Der Beckenbereich bleibt wie er ist – vielleicht mit einigen Verschönerungen. „Ich kann das Nilpferd, das damals Planschi Lulipu getauft wurde, nicht mehr sehen“, sagt Ulrich Kätker.

Dann aber wird die bisherige Außentreppe abgerissen. Der ehemalige Kassenbereich und das alte, seit Jahren nicht mehr benutzte Bistro wird zum Ruhebereich für die Sauna. Die Sonnenterrasse wird blickdicht gemacht, damit textilfreies Sonnen ungestört möglich wird. Der Bereich des alten Shops wird zum Personaltrakt für die beschäftigten Frauen, unten wird ein Raum zum Lagerraum, wo Vereine ihr Material lassen können. Im alten Personalraum neben der Badeaufsicht sitzen demnächst die Badegäste, wo sie Getränke aus dem Automaten bekommen können. Denn auf die Einrichtung eines Bistros hat die Politik verzichtet.

Von Sommerferien bis Anfang Dezember komplett geschlossen

Komplett entkernt, einschließlich der Aufnahme des Estrichs, werden Duschen und Toiletten. Ein neues Schranksystem wird eingebaut.

Von den Sommerferien bis Anfang Dezember, wenn das Bad komplett geschlossen ist, kann ein Großteil der Mitarbeiter die Überstunden abfeiern, die im Lauf der Zeit angefallen sind. Reinigungspersonal wird vermutlich an anderen städtischen Gebäuden arbeiten. Von den vier Auszubildenden zu Fachangestellten für Bäderbetriebe wird einer Anfang des Jahres fertig und dann die beiden Fachangestellten und beiden Meister verstärken. „Die Fachangestellten werden beim Streichen und Sanieren eingesetzt. Ich schicke sie aber auch auf Fortbildungen und betriebsexterne Schulungen. Auch die Auszubildenden müssen technische Einblicke erhalten, um kleinere technische Anlagen zu warten und instandzuhalten.“

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