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Künftige Patenkompanie beteiligt sich am stillen Gedenken zum Volkstrauertag

Reservisten tragen den Kranz der Stadt

Schloß Holte-Stuk...

Vertreter der künftigen Patenkompanie der Bundeswehr haben am Volkstrauertag den Kranz der Stadt zu den Ehrenmalen auf dem Sowjetischen Ehrenfriedhof in Stukenbrock-Senne, in Stukenbrock und Schloß Holte getragen.

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Kranzniederlegung auf dem Sowjetischen Ehrenfriedhof mit Bürgermeister Hubert Erichlandwehr (Mitte), Hauptmann Jürgen Behlke (links) und Stabsfeldwebel Stefan Feindt von der Reservistenkompanie des 6. Panzerbataillons 203, der künftigen Patenkompanie der Stadt Foto: Monika Schönfeld

Wegen der Corona-Pandemie war auf eine große Veranstaltung zum Gedenken verzichtet worden. Bürgermeister Hubert Erichlandwehr legte gemeinsam mit Hauptmann Jürgen Behlke und Stabsfeldwebel Stefan Feindt vom 6. Panzerbataillon 203, einer Reservistenkompanie, zum Volkstrauertag einen Kranz nieder.

Begleitet wurde er vom stellvertretendenden Chef der Panzerbrigade 21 in Augustdorf, Oberst Jochen Geck. Der sprach am Ehrenmal die Gedenkworte. „Wir denken heute an die Opfer von Gewalt und Krieg, an Kinder, Frauen und Männer aller Völker. Wir gedenken der Soldaten, die in den Weltkriegen starben, der Menschen, die durch Kriegshand­lungen oder danach in Gefangenschaft, als Vertriebene und Flüchtlinge ihr Leben verloren.“

Gedacht wird auch derer, die verfolgt und getötet wurden, weil sie einem anderen Volk angehörten, einer anderen Rasse zugerechnet wurden, Teil einer Minderheit waren oder deren Leben wegen einer Krankheit oder Behinderung als lebensunwert bezeichnet wurde. Am Volkstrauertag denken die Menschen an die, die ums Leben kamen, weil sie Widerstand gegen Gewaltherrschaft geleistet haben, und an die, die den Tod fanden, weil sie an ihrer Überzeugung oder an ihrem Glauben festhielten.

„Wir trauern um die Opfer der Kriege und Bürgerkriege unserer Tage, um die Opfer von Terrorismus und politischer Verfolgung, um die Bundeswehrsoldaten und anderen Einsatzkräfte, die im Auslandseinsatz ihr Leben verloren. Wir gedenken heute auch derer, die bei uns durch Hass und Gewalt gegen Fremde und Schwache Opfer geworden sind. Wir trauern mit allen, die Leid tragen um die Toten und teilen ihren Schmerz.“ Gleichzeitig wird mit dem Gedenken ein Wunsch für die Zukunft formuliert: „Aber unser Leben steht im Zeichen der Hoffnung auf Versöhnung unter den Menschen und Völkern, und unsere Verantwortung gilt dem Frieden unter den Menschen zu Hause und in der ganzen Welt.“

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