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Karneval der „Crazy Chicks“: Gisela Sykora nicht mehr dabei

Rot-weiß und feuchtfröhlich

Schloß Holte-Stukenbrock (WB). Vom kölschen Auftakt bis zum royalen Finale: Die Theatergruppe der katholischen Frauengemeinschaft St. Ursula setzt diesmal auf die Farbkombination rot-weiß. Das sind die kölschen Farben, und kölsch wird die ganze Sitzung angehaucht sein. Vielleicht liegt es daran, dass die Truppe mit Susanne Ostheider erstmals ein kölsches Mädchen in ihren Reihen hat. Oder einfach daran, dass man gerne so ausgelassen feiert, wie es die Kölner alljährlich tun.

Schon mit einem Gläschen Wasser können sie anstoßen und fröhlich sein: Die Theatergruppe „Crazy Chicks“ mit Bernadette Lange, Claudia Pollmeier-Schaumann, Nicole Mende und Susanne Ostheider (von links, hintere Reihe), sowie Maria Potthoff, Simone Geiping, Simone Grieß, Susanne Niebiossa und Stefanie Erichlandwehr (vordere Reihe).

Seit Anfang Januar proben die neun „Crazy Chicks“, so nennen sie sich selbst. Der Eröffnungstanz sitzt (fast), und auch bei den übrigen Nummern muss nur noch an den Feinheiten gearbeitet werden.

Wie immer wollen die Frauen nicht allzu viele Informationen herauslassen, aber bestimmt wird es wieder lustig und außerdem „feuchtfröhlich, nicht nur von innen“, verrät Susanne Ostheider.

Boxkampf und Stadtgeplauder

Die Besucherinnen dürfen außerdem auf einen Boxkampf, aber vor allem auf etliche Neuerungen gespannt sein. Erste Neuerung: Es wird kein Dorfgetratsche mehr geben, sondern ein „Stadtgeplauder“ mit Simone Geiping und Maria Potthoff. Denn, das ist die traurige Nachricht, Gisela Sykora wird nicht mehr auf der Bühne stehen, fast, denn natürlich wollen es die Frauen sich nicht nehmen lassen, sie gebührend zu verabschieden. 34 Jahre lang hat Gilla, wie sie alle nur nennen, getextet und musiziert. Mit Günter Humpert und Volker Mende sorgte sie für die musikalische Begleitung der Sitzungen. Das war mehr als ein Überbrücken der Umbaupausen und schließlich hatte sie mit dem „Dorfgetratsche“ den Veranstaltungen ihren Stempel aufgedrückt und Lokalkolorit verliehen.

Volker Mende wird weitermachen und bekommt mit einer „Assistentin“ weibliche Verstärkung an die Seite, schließlich handelt es sich ja um Frauensitzungen. Und die Zuschauer brauchen auf die Ohrwürmer von den „Holter Mädchen“ oder den „Vögelein vom Titicacasee“ nicht zu verzichten.

Zweite Neuerung: Es wird den Auftritt einer auswärtigen Gruppe geben. Über private Kontakte entstand die Idee, die Prinzengarde aus Westenholz einzuladen. Jetzt werden sie also kommen, leider nur zur Dienstagssitzung.

Schließlich: „Wir wollen das Programm ein wenig straffen“, sagt Nicole Mende. Früher nach Hause werden die Besucher deswegen wohl nicht kommen. Denn im Anschluss ans Programm soll zum Ausgleich mehr Gelegenheit zum Tanzen sein.

Natürlich gibt es auch Bewährtes: Das Vorstandsteam der Frauengemeinschaft unter der Leitung von Walburga Gebauer und Monika Engelns wird sich wieder um die Bewirtung kümmern. Und Stefanie Mittelteicher betreut die Akteurinnen.

Geplante Auftritte und Vorverkauf

Zwei Aufritte sind geplant, am Dienstag, 18. Februar, ab 19 Uhr und am Mittwoch, 19. Februar, ab 17 Uhr, nur für Frauen. Außerdem werden die Frauen beim Seniorenkarneval am Montag, 17. Februar, Teile des Programms bestreiten. Und eine interne Veranstaltung findet am Freitag statt.

Karten für den Dienstag und den Mittwoch gibt es an diesem Samstag, 1. Februar, von 14 bis 16 Uhr im Pfarrer-Rüsing-Haus. Knapp 150 Besucher passen in den Saal, man sollte nicht zu lange zögern.

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