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Hermann Dresselhaus ist im Alter von 63 Jahren gestorben

Schwarz-Weiß Sende trauert um Jugendleiter

Schloß Holte-Stukenbrock (WB). Der Sportverein Schwarz-Weiß Sende trauert um sein langjähriges Vorstandsmitglied, Jugendleiter und Schiedsrichter Hermann Dresselhaus. Hermann Dresselhaus verstarb am 23. Dezember nach langer und schwerer Krankheit im Alter von nur 63 Jahren. Er wird am Donnerstag, 2. Januar, auf dem St.- Heinrich-Friedhof in Sende beerdigt. Die Trauerfeier beginnt um 11 Uhr.

Hermann Dresselhaus ist mit 63 Jahren gestorben. Foto: Patrick Pollmeier

Hermann Dresselhaus hat den Verein Schwarz-Weiß Sende mehr als 50 Jahre aktiv mitgestaltet. Sein besonderes Augenmerk galt dem Jugendfußball. Mehr als 40 Jahre hat er im Vorstand der Jugendabteilung mitgearbeitet, sie aufgebaut, geleitet und immer wieder neu ausgerichtet. „Ohne ihn wäre die Jugendabteilung, wäre der Sportverein nicht das, was er jetzt darstellt, ein Familienverein – offen für alle“, sagt der Vorsitzende des Schwarz-Weiß Sende, Lars Pankoke. „Unvergessen sind die von Hermann organisierten Ferienfreizeiten an die Nordsee nach Schillig. Die Gemeinschaft, die Toleranz und auch die Geselligkeit, die Hermann uns vorgelebt hat, waren für viele Ansporn, sich auch ehrenamtlich zu engagieren.“

Aber nicht nur in Sende habe Hermann Dresselhaus sich ehrenamtlich engagiert, auch kreisweit habe er sich eingesetzt und mitgestaltet. Im Kreisjugendausschuss und als Staffelleiter hat er länger als ein Jahrzehnt die Geschicke des Jugendfußballs in der Region mitbestimmt.

Der Ausgleich zu seinem Engagement im Jugendfußball war seine zweite Berufung als Schiedsrichter. Sonntags die Fußballschuhe schnüren, ein Spiel leiten, andere Vereine und Menschen kennenlernen. Das habe er gerne getan, da habe er sich wiedergefunden, sagt Pankoke.

„Hermann Dresselhaus war und ist das Aushängeschild unseres Vereins, weit über die Stadtgrenzen hinaus bekannt als fairer Sportsmann, Förderer des Jugendfußballs und Schiedsrichter“, so Pankoke.

„Was würdet Ihr denn ohne Euren Hermann tun?“ Dieser eine Satz mache deutlich, wie wichtig er für den Verein war und ist. „Für uns alle ist es ein Ansporn, unseren und Hermanns Verein weiter in seinem Sinne zu gestalten und fortzuführen.“

In diesen schweren Stunden seien die Gedanken auch bei seiner Familie. „Bärbel, Domenik und Benedikt, wir wünschen Euch viel Kraft in dieser dunklen Zeit.“

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