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Neun neue Begrüßungsschilder an den Ortseingängen Schloß Holte-Stukebrocks

Silhouette besser als Fotos

Schloß Holte-Stuk...

Drei Varianten zur Neugestaltung der neun Ortseingangs-Begrüßungsschilder standen zur Wahl, entschieden hat sich die Mehrheit der Mitglieder des Marketing-, Kultur- und Sportausschusses am Montagabend für die Version ohne Fotos. Dabei drehte sich die vorangegangene Diskussion vor allem um die Auswahl der Motive, die von der Stadtverwaltung für zwei der Schilder vorgeschlagen wurden.

Dirk Heidemann

Das Willkommensschild an den Ortseingängen soll die Silhouette der Stadt mit (von links) Holter Wald, St.-Ursula-Kirche, Pollhans-Riesenrad, Schloss, Eiche/Stuken, St.-Johannes-Kirche und Tieren des Safarilandes zeigen. Die Silhouette ist bereits auf den Trinkbechern des Fußballvereins DSC Arminia Bielefeld und auf den Bechern für die Open-Air-Glanzlichter verwendet worden. Foto: Stadt

Melek Bas (SPD) hätte als Symbolbild für die Gedenkstätte Stalag lieber eine Außenansicht des Arrestgebäudes anstatt ausgegrabener Artefakte gesehen. Olaf Pretel (FDP) mutmaßte, das Zeigen von Kindern im Zusammenhang mit der Ems-Erlebniswelt könne einen falschen Eindruck (Stichwort: Lärmbelästigung) erwecken. Dass das Safariland erwähnt wird, stieß Matthias Altemeier (Grüne) sauer auf. „Ich finde es schwierig, wenn die Stadt Werbung für ein Privatunternehmen macht. Wir packen da ein heißes Eisen an. Da könnten beispielsweise auch die Veranstalter des Senne-Brass-Festivals Werbung fordern. Entweder dürfen gar keine Privatfirmen auf das Ortsschild, oder wir müssen es anders machen“, sagte Altemeier. Simon Oekenpöhler (FDP) entgegnete, das Safariland sei sehr wichtig für die Stadt, weil es überregional bekannt sei. „Wenn uns Hövelhof schon die Ems wegnimmt, dann gehört das Safariland auf das Schild.“

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