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Mittwochstouren ab Stukenbrocker Pfarrkirche sollen neue Ziele erschließen – Hoffnung auf Stadtjubiläumsfeier

Stadtführer haben viele Ideen für 2021

Schloß Holte-Stuk...

Ein ungewöhnliches Jahr geht auch für die Stadtführer der Volkshochschule zu Ende. „Mit einem vollen Programm starteten wir Stadtführer im Januar mit ersten Aktivitäten“, berichten Ulrike Schröder und Gabriele Wüstehube vom Beginn des Jahres 2020.

Monika Schönfeld

Gabriele Wüstehube (links) und Ulrike Schröder, Sprecherinnen der Stadtführer der Volkshochschule, blicken auf ein ungewöhnliches Jahr zurück. Viele Veranstaltungen mussten ausfallen. Wie es nächstes Jahr aussieht, weiß niemand. Allerdings haben die Stadtführer viele Ideen im Kopf. Foto: Monika Schönfeld

„Unsere Wanderungen und Fahrradtouren von Januar bis Anfang März wurden gut besucht“, so die Stadtführer. Erstmals sei von der Stadt eine Ehrenamtsmesse am 29. Februar veranstaltet worden. Die Stadtführer seien mit einem Stand vertreten gewesen und freuten sich über gute Resonanz. „Eine Wiederholung dieser Messe ist wünschenswert“, so die Sprecherinnen der Stadtführer.

Dann kam Corona. Viele Veranstaltungen konnten wegen der Pandemie nicht stattfinden. „Wir beschlossen, alle Veranstaltungen bis zum 31. August abzusagen. Die letzte Veranstaltung war am 4. März die Mittwochswanderung zum Hof Kipshagen. In der ruhigen Sommerzeit waren wir nicht untätig. Es sind neue Ideen, insbesondere für Kindertouren entstanden. Wir haben sie in unser Herbstprogramm aufgenommen.“

Ab September ging es wieder los: Fahrradtouren, Wanderungen und Kutschfahrten waren wieder erlaubt und fanden großen Anklang. „Ein Highlight im Oktober war die Schatzsuche für Kinder mit Stadtführer Harald Hamacher. Es waren noch weitere Kindertouren geplant. Eine Taschenlampenwanderung durch den Holter Wald an Halloween war bereits ausgebucht und erste Anmeldungen für die Nikolauswanderung am 6. Dezember waren notiert. Corona zwang uns erneut, ab Ende Oktober sämtliche Veranstaltungen bis zum Jahresende abzusagen.“ Dennoch haben die Stadtführer in den fünf Monaten, in denen es erlaubt war, 395 Personen geführt.

„Weil wir nicht wissen, wie sich die Pandemie entwickelt, wurde noch kein endgültiges Programm mit einem Flyer für 2021 erstellt. Den hätten wir eigentlich um diese Zeit vorgestellt. Sobald es die Situation zulässt, kommen wir mit dem neuen Programm an die Öffentlichkeit. In unseren Köpfen sind gute Ideen gespeichert. Es gibt auf jeden Fall Kinderführungen, Kräuterwanderungen, Wanderungen, Fahrradtouren und vieles mehr“, so Ulrike Schröder und Gabriele Wüstehube.

Die Mittwochstouren starten demnächst nicht mehr vom Bahnhof Schloß Holte. Start und Ziel ist künftig die katholische Kirche St. Johannes Baptist Stukenbrock Von hier aus wollen die Stadtführer neue Ziele erreichen.

Außerdem hoffen die Stadtführer, im nächsten Jahr die 50-Jahr-Feier der Stadt Schloß Holte-Stukenbrock nachholen zu können, die eigentlich schon für 2020 geplant war. „Hier sind wir präsent. Wir hoffen auch, dass Pollhans wieder stattfindet. Denn auch hier haben wir gute Möglichkeiten, die Stadt und die Arbeit der Stadtführer darzustellen.“

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