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Bei Bedarf zweite Auflage des Buches zum Sozialwerk

Starke Nachfrage

Schloß Holte-Stukenbrock (WB/dh). Das Buch „Das Sozialwerk Stukenbrock – Impulse für Forschung und Musealisierung“ stößt auf große Resonanz. Wie Manfred Büngener, Vorsitzender des Fördervereins Gedenkstätte Stalag 326, mitteilt, gibt es in der Buchhandlung Strathmann an der Bahnhofstraße nur noch wenige Exemplare. Bei Bedarf könne aber eine neue Auflage gedruckt werden – Interessenten werden gebeten, sich an Buchhändlerin Gabriele Strathmann zu wenden.

Wolfgang Günther, Ulrike Pastoor und Oliver Nickel sind die Herausgeber des Buches zum Sozialwerk. Foto: Dirk Heidemann

Die Geschichte des Sozialwerks Stukenbrock auf dem Gelände der Polizeischule in Stukenbrock-Senne galt lange Zeit als unerforscht. Wolfgang Günther, Oliver Nickel und Ulrike Pastoor haben ein Buch mit dem Titel „Das Sozialwerk Stukenbrock – Impulse für Forschung und Musealisierung“ herausgegeben. Neun Autoren beleuchten auf 164 Seiten verschiedene Aspekte des 1948 eingerichteten Lagers, das 1970 geschlossen wurde.

Den Anstoß gab Pia Winkler, Pfarrerin der Evangelischen Kirche von Westfalen. Sie fragte bei Wolfgang Günther in seiner Funktion als Leiter des Landeskirchlichen Archivs der Evangelischen Kirche von Westfalen nach, ob es Unterlagen über die damalige Lagerkirche gebe. Daraufhin wurde ein Arbeitskreis gebildet, mit Pfarrer Frank Stückemann beschäftigt sich einer der Autoren bereits im zweiten Jahr hauptberuflich mit der Geschichte des Sozialwerks Stukenbrock.

1948 zunächst als Lager für besonders hilfsbedürftige Flüchtlinge und Vertriebene wie Kranke, Ältere oder alleinerziehende Mütter gegründet, fanden in den 50er und 60er-Jahren andere Gruppen den Weg nach Stukenbrock-Senne.

„Das Sozialwerk Stukenbrock – Impulse für Forschung und Musealisierung“, erschienen im Verlag für Regionalgeschichte (ISBN 978-3-7395-1255-6) kostet 14.90 Euro.

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