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Corinna Ferlemann berät im Kreisfamilienzentrum Schloß Holte-Stukenbrock junge Mütter

Tragen beruhigt

Schloß Holte-Stukenbrock (WB). Die Kinder sitzen wie ein Känguru-Junges vor dem Bauch der Mutter und erkunden mit Rückendeckung ihre Umwelt oder kuscheln sich geborgen mit dem Kopf an die Mama. »Traglinge« heißen die Kinder, die es lieben, auf Tuchfühlung mit Mutter und Vater die Welt zu erkunden.

Monika Schönfeld

Begeistert beim Tragetreff: (von links) Kerstin Raeder, Leiterin des Kreisfamilienzentrums, Verena mit Sohn Finn, Franziska mit Marlene, Michaela und Mats, Kirsten und Tammo, Kirsten und Jarno, Maren und Estelle, Anna und Leni und Trageberaterin Corinna Ferlemann. Foto:

Das Kreisfamilienzentrum schließt eine Lücke im Beratungsangebot für Mütter mit kleinen Kindern. Mit Corinna Ferlemann hat die Leiterin des Kreisfamilienzentrums, Kerstin Raeder, eine ausgebildete Trageberaterin gefunden, die Tipps zum richtigen Tragen der Kinder gibt. Der offene Tragetreff findet jeden dritten Mittwoch im Monat von 9.30 bis 11 Uhr im Kreisfamilienzentrum statt.

Gleich zum ersten Treff waren sieben Mütter mit ihren Kleinkindern gekommen. Sie tragen ihre Kinder vor dem Bauch oder auf dem Rücken. Als Hilfsmittel gibt es Tragetücher und Tragehilfen von unterschiedlichen Herstellern mit unterschiedlicher Ausführung.

Maren aus Detmold zum Beispiel trägt ihre neun Monate alte Tochter, weil sie zehn Tage nach der Geburt in Campingurlaub gefahren ist und nicht mit dem Kinderwagen an den Strand wollte. Andere haben mehrere Kinder und brauchen ihre beiden Hände, um noch anderes zu tun.

Die Sinne werden angeregt

»Das Tragen beruhigt und entspannt die meisten Kinder. Das ist besonders wichtig für Schrei­babys. Tragen ist bequem und sicher, bietet den Kindern Geborgenheit und fördert die Bindung an die Mutter. Da sie viel sehen, werden die Sinne angeregt.« Die Kinder können je nach Alter und Vorliebe mit dem Gesicht zur Mutter oder nach vorn getragen werden.

»Der Vorteil für Mutter oder Vater ist, dass sie Körperkontakt zum Tragling haben und ihr Kind so intensiv kennenlernen. Mit einer Tragehilfe schont man den Rücken, stärkt Beckenboden und Muskulatur. Die meisten schätzen, dass sie flexibel und mobil sind und beide Hände frei haben.«

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Mittwoch, 17. Mai im WESTFALEN-BLATT, Ausgabe Schloß Holte-Stukenbrock.

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