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Hörsters Foto: Suche nach Namen – Auswahl für Ausstellung

Unbekannte Musiker

Schloß Holte-Stukenbrock (WB). Musik gehört zu festlichen Anlässen und bei solchen wird auch fotografiert. Heimatforscher Günter Potthoff holt zwei weitere Aufnahmen aus dem Nachlass Josef Hörsters hervor.

Bernd Steinbacher

Die Aufnahme stammt aus dem Jahr 1931. Es handelt sich um das Trommler- und Pfeiferkorps der Deutschen Jugendkraft Schloß Holte. Die Namen der Musiker sind allerdings nicht bekannt. Wer kann da helfen? Foto: Josef Hörster

Das Foto Trommler- und Pfeiferkorps der Deutschen Jugendkraft Schloß Holte wurde im Jahr 1931 aufgenommen. Günter Potthoff hat es in seinem Buch »Ein Blick zurück« schon einmal veröffentlicht, allerdings ohne Namen.

Im Zuge der geplanten Ausstellung der zahlreichen Werke von Josef Hörster, der von 1895 bis 1971 in Schloß Holte lebte, sucht Potthoff fehlende Namen. Eröffnet wird die Ausstellung im Kulturforum am Sonntag, 2. September, um 14 Uhr. Organisiert wird sie von der Archivgruppe des Fördervereins Industriemuseum in Kooperation mit dem Kulturkreis.

Zum zweiten Foto ist noch weniger bekannt. Da vermutet Potthoff, dass es auch vor dem Zweiten Weltkrieg aufgenommen wurde. Doch mehr weiß er dazu bisher nicht.

Aus dem Waisenhaus

Nach jeder Veröffentlichung melden sich einige ältere Einwohner, die jemanden auf den Fotos erkennen. So auch nach der Veröffentlichung am 2. Juni. Das Kinderfoto wurde nicht in einem Kinderhort, sondern in einem von Isolde Artois, Tochter des Unternehmers, gegründeten Waisenhaus aufgenommen. Das existierte wohl nur drei bis vier Jahre. Da es sich um Waisen handelte, dürfte es schwierig sein, noch Namen zu erfahren, vermutet Potthoff. Beim gezeigten Klassenfoto sieht es schon besser aus. Eine Frau wusste, dass ihr Mann dort als Schüler abgebildet ist. Das Foto entstand 1939, und Potthoff konnte einige Namen ergänzen.

Kaffeetrinken im Kulturforum

Zurzeit sortiert er die zahlreichen Fotos Hörsters, Danach wird gemeinsam mit dem Kulturkreis entschieden, welche Fotos vergrößert und welche überhaupt in der Ausstellung gezeigt werden. Geplant ist, dass Gruppen älterer Einwohner ins Kulturforum, Am Altenkamp, zum Kaffeetrinken eingeladen werden und dort dann die alten Aufnahmen anschauen. Vielleicht gibt es ja dann noch neue Erkenntnisse. Nicht nur historische Fotos, sondern auch die Kennkarte und der Arbeitspass Hörsters aus dem Jahr 1946 ist erhalten geblieben. Im Arbeitspass steht, dass er selbstständig tätig war.

Wer Informationen zu den gezeigten Fotos für Günter Potthoff hat, kann sich gerne unter Telefon 05207/895 an ihn wenden.

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