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Öffentlich geförderter Wohnraum im Gebiet Fichtenbrink-Nord kann nicht beschlossen werden

Vierfamilienhäuser werden zentral gebaut

Schloß Holte-Stukenbrock (WB). Der Bebauungsplan „ Fichtenbrink-Nord “ wird mit drei zentralen Mehrfamilienhäusern umgesetzt. Das beschloss die Mehrheit der Mitglieder des Wirtschafts-, Marketing- und Stadtentwicklungsausschuss während der Sitzung am Dienstagabend bei drei Gegenstimmen (Grüne und CSB) sowie einer Enthaltung (FDP). Zur Wahl standen zwei Varianten, alternativ hätten die drei Vierfamilienhäuser auch im nördlichen Bereich in Richtung Helleforthstraße entstehen können, wo sich bereits ein mehrgeschossiger Baukörper befindet.

Dirk Heidemann

CDU-Fraktionschef Lars Pankoke (links) und CDU-Ratsherr Axel Dingenotto im Neubaugebiet Fichtenbrink-Nord. Foto: Monika Schönfeld

Kein Fuß-/Radweg zur Sankt-Michael-Straße

Nun werden die drei Vierfamilienhäuser von mehreren Ein- und Zweifamilienhäusern umschlossen. Nicht beschlossen werden konnte, dass (wie von der CDU beantragt) in zwei der Vierfamilienhäuser öffentlich geförderter Wohnraum entstehen muss. Jürgen Schnatmann (CSB) und Udo Richter (Grüne) war auch das zu wenig, sie konnten ihre Vorstellungen jedoch ebenso wenig durchsetzen wie Horst Geller. Der sachkundige Bürger der FDP hatte zur Sicherheit für Schüler und Kindergartenkinder einen Fuß-/Radweg zur Sankt-Michael-Straße gefordert. Bürgermeister Hubert Erichlandwehr entgegnete, dass mit dem zu einem späteren Zeitpunkt geplanten Durchstich die Anbindung des Neubaugebietes an den Fichtenbrink gegeben und ein Fuß-/Radweg über privates Gelände nicht möglich sei. Zunächst erfolgt die Zufahrt zum Gebiet Fichtenbrink Nord nur über die Helleforthstraße.

Sieben Einzel-Einwendungen

Gegen den ursprünglichen Bebauungsplan hatte es sieben Einzel-Einwendungen gegeben, die in die beiden finalen Varianten eingearbeitet wurden. „Wir wollten die Bewohner, die dort leben, mitnehmen und Akzeptanz schaffen“, sagte Lars Pankoke (CDU). Nach der Entscheidung für Variante 1 muss nun ein entsprechendes Entwässerungskonzept erarbeitet werden.

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