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Bastelevent im Evangelischen Jugendhaus als kleiner Trost für die abgesagte Advents-Übernachtung

Voller Tatendrang ins Jahr 2021

Schloß Holte-Stuk...

Seit Montag ist wieder richtig Leben in der Bude.

Dirk Heidemann

Mika (11/von links), Sabrina Abrams, Foto: Dirk Heidemann

„Dabei waren wir doch schon im November wieder präsent“, wundert sich Leiterin Sabrina Abrams und ist fast ein wenig traurig, dass das Evangelische Jugendhaus am Gartenweg am 21. Dezember seine Pforten für drei Wochen wieder schließen muss. Was die Kinder und Jugendlichen dann im neuen Jahr (voraussichtlich ab 11. Januar) erwarten wird, daran arbeitet das Team bereits fieberhaft.

Drei hauptamtliche Kräfte, neben Sabrina Abrams sind das Benedikt Greive und Michael Pohl, sieben ehrenamtliche Helfer zwischen 15 und 22 Jahren sowie Luca Steinhörster (18), der ein Freiwilliges Soziales Jahr (FSJ) leistet, planen viel. „Die Frage ist, was sich davon umsetzen lässt“, sagt Sabrina Abrams mit Blick auf die Coronakrise. An Ideen mangelt es nicht. Von kreativen Angeboten über Kino, Sport bis hin zur beliebten Funker-Werkstatt ist alles dabei. „Wir setzen damit ein klares Signal: Vergesst uns nicht, wir sind für euch da“, so Sabrina Abrams.

Am vergangenen Donnerstagabend sind Abrams und ihre Mutter Ilona Leveringhaus für Mika (11), Cäcilia (10), Magdalena (9) und Cedrik (12) da. Gemeinsam werden Weihnachtssterne aus Brottüten, Teelichtgläser und Baumschmuck gebastelt, alles können die Kinder anschließend mit nach Hause nehmen und zu Weihnachten an Eltern oder Großeltern verschenken. Bis zu acht Kinder hätten an diesem Angebot teilnehmen können, doch angesichts der engen Räumlichkeiten unter dem Dach des Evangelischen Jugendhauses ist Sabrina Abrams froh, dass nur die beiden Geschwisterpaare von ihren Eltern angemeldet worden sind.

Im vergangenen Jahr war der Zuspruch deutlich größer und die Altersspanne von sieben bis 13 Jahren riesig. Da gab es aber auch noch Punsch und Plätzchen, offene Getränke sowie Speisen sind in Corona-Zeiten verboten, und die überaus beliebte Advents-Übernachtung. „Da wurde bereits bei den Sommerspielen gefragt, wann man sich denn dafür anmelden könnte“, sagt Sabrina Abrams. Die traditionelle Advents-Übernachtung musste im November endgültig abgesagt werden, dass Bastelevent am Donnerstag ist da nur ein kleiner Trost.

Als die Kinder nach Hause gehen, ist für Sabrina Abrams und Mutter Ilona Leveringhaus längst noch nicht Feierabend. Sie basteln weiter. Kleine Geschenke für die Nachbarschaft, die in der kommenden Woche von ehrenamtlichen Kräften verteilt werden. Dazu gibt es Schoko-Nikoläuse als Dankeschön für ein Jahr, das auch für das Evangelische Jugendhaus kein einfaches war.

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