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Projekt „Demokratie leben“ finanziell bis 2023 gesichert

Von der Distanz zur Begegnung

Schloß Holte-Stukenbrock (WB). Die Finanzierung des auf fünf Jahre angelegten Projekt „Demokratie leben“ aus dem Bundesprogramm ist für die ersten vier Jahre gesichert. Das hat die Koordinatorin des bei der Volkshochschule angesiedelten Projekts, Jelena Jaissle, im Familien-, Demografie- und Integrationsausschuss berichtet. Damit kehrt Planungssicherheit ein.

Monika Schönfeld

Jelena Jaissle, Koordinatorin „Demokratie leben“. Foto: Dirk Heidemann

Während das zweite Quartal dieses Jahres wegen der Kontaktbeschränkungen als Jahr der Distanzierung gilt, soll nächstes Jahr der Themenschwerpunkt auf „Begegnung“ liegen, sagte Jelena Jaissle, die das Projekt seit Januar 2019 leitet. Im ersten Jahr gab es die Zukunftswerkstatt, eine Demokratiekonferenz, die Präsentation beim Emsfest, die Kultwochen der Vielfalt, das Open-Air-Kino in Zusammenarbeit mit dem Jugendparlament, Exkursionen, Vorträge und Trainings.

Auch 2010 entwickelte sich im ersten Quartal positiv. Es gab eine Projektwoche mit dem Jugendparlament, einen Albanischen Kulturabend in deutscher Sprache, die Aktion „Gesicht zeigen, Stimme erheben“ und einen Vortrag.

Die Corona-Pandemie zwang dann zur Absage der Teilhabekonferenz und des Jugendforums. Stattdessen wurde das Stadtgespräch erfunden, das als digitale Videokonferenz geführt wurde – auf Distanz.

Auf Distanz, aber teilweise dann auch persönlich haben sich die Mitglieder des Jugendparlaments getroffen, um einen Kommunal-Wahl-O-Mat zu entwickeln. Die Parteien und Vereinigungen, die zur Kommunalwahl antreten, haben zu Fragen Stellung bezogen, so dass Jugendliche anhand von Zustimmung oder Ablehnung der Aussagen eine Entscheidungshilfe erhalten. „ Pimp-your-Town “ war das jüngste Projekt.

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