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Grundschulen in Schloß Holte-Stukenbrock haben den Wechselunterricht wieder aufgenommen – Lolli-Test als Eintrittskarte für die Schüler

Wer nicht testet, darf nicht lernen

Schloß Holte-Stuk...

Die Corona-Notbremse des Bundes wird auch in Schloß Holte-Stukenbrock immer mehr gelockert. Am Montag durften erstmals wieder die Grundschüler in ihre Klassen zurückkehren, vorerst natürlich im bereits seit längerer Zeit bewährten Wechselunterricht.

Dirk Heidemann

Wie an dieser Grundschule in Essen ging es am Montagmorgen auch in den Grundschulen in Schloß Holte-Stukenbrock zu. Die Schülerinnen und Schüler mussten sich vor Unterrichtsbeginn dem sogenannten Lolli-Test unterziehen. Foto: Roland Weihrauch

Eine Neuerung gab es trotzdem: den sogenannten Lolli-Test NRW. Vor Unterrichtsbeginn muss jedes Kind 30 Sekunden lang wie an einem Lolli an einem Tupfer lutschen. Anschließend kommen alle Stäbchen der Kinder einer Lerngruppe in einen gemeinsamen Behälter. Dieser „Pool“ wird dann in ein Labor gebracht. Dort findet ein PCR-Test statt, um herauszufinden, ob sich in dem Pool ein positives Ergebnis befindet. Sollte das Coronavirus nachgewiesen werden, ist zumindest ein Kind aus der Lerngruppe positiv. Die gesamte Gruppe muss dann am darauffolgenden Tag zu Hause bleiben und erneut den Lolli-Test machen. Dieser Test muss von den Eltern zur Schule gebracht werden. Im Labor erfolgt ein PCR-Einzeltest, so dass herausgefunden werden kann, welches Kind aus der Gruppe infiziert ist. Das Ergebnis wird nur den entsprechenden Eltern sowie dem Gesundheitsamt mitgeteilt. Die Behörde entscheidet dann, welche weiteren Kinder aus der Gruppe sich in häusliche Quarantäne begeben müssen.

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