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Wer Unterkünfte vermieten will, soll sich ans Rathaus wenden

Stadt Halle sucht Räume für Ukraine-Flüchtlinge

Halle

Hunderttausende Menschen aus der Ukraine sind auf der Flucht vor dem Krieg in ihrem Land. Viele von ihnen suchen auch in Deutschland eine sichere Unterkunft. In Erwartung einer regelrechten Welle an vertriebenen Menschen ist man bei der Stadt Halle unter Hochdruck dabei, zusätzliche Unterkünfte zu finden. „Auch, wenn wir die genauen Zahlen noch nicht kennen, rufen wir alle Bürgerinnen und Bürger zur Hilfe auf, indem sie uns Wohnraum vermieten“, sagt Bürgermeister Thomas Tappe.

 Halles Bürgermeister Thomas Tappe bittet zur Bewältigung von Flüchtlingsströmen aus der Ukraine um Bürger, der Stadt ihren Wohnraum zur Verfügung stellen. Foto: Stefan Küppers

Die ohnehin schon angespannte Wohnraumsituation für Flüchtlinge werde sich durch die Ukraine-Krise auf ein bisher ungekanntes Niveau verschlechtern, betont der Bürgermeister. „Wir prüfen derzeit jede Möglichkeit, um die in Not geratenen Menschen bei uns in Halle unterbringen zu können – aber allein mit den städtischen Gebäuden wird es nicht reichen“, sagt Tappe. Angefragt werden derzeit unter anderem auch Wohn-Container als Übergangslösung. Hier gibt es aber große Lieferengpässe, da viele Container noch immer zur Unterbringung von Flutopfern im Ahrtal benötigt werden.

Kurzfristig hat sich die Stadt daher entschlossen, private Unterkünfte anzumieten. Jeder, der eine freie Wohnung zur Verfügung stellen möchte, kann sich ab sofort bei der Stadtverwaltung melden. „Unsere Mitarbeitender vereinbaren dann umgehend einen Besichtigungstermin und stimmen alle Details zu einem Mietverhältnis mit der Stadt Halle ab“, so Tappe.

Interessenten können vorab über die städtische Internetseite www.hallewestfalen.de/ukrainehilfe Angaben zum Wohnraum, der Mietdauer und anderem machen. Ansprechpartnerin im Rathaus ist Anja Pröpsting, die telefonisch unter 183-141 und per Mail unter Anja.Proepsting@hallewestfalen.de zu erreichen ist.

Ansprechpartner für allgemeine Fragen zur Flüchtlingssituation ist Hermann Bußmeyer, der telefonisch unter 183-232 und per Mail unter Hermann.Bussmeyer@hallewestfalen.de zu erreichen ist.

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