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CDU will Fahrdienst für Jugendspielgemeinschaften etablieren

AST statt Elterntaxi

Steinhagen (WB/anb). »Es wäre schade, wenn Kinder keinen Sport machen können, weil es die Eltern nicht schaffen, sie zu fahren«, sagt der Brockhagener Karsten Hoffmann, sachkundiger Bürger der CDU im Ordnungs- und Umweltausschuss. Angesichts der zahlreichen Spielgemeinschaften im Jugendbereich fordert er mit seinen Parteikollegen, Ratsherr Hans-Heino Bante-Ortega und CDU-Neumitglied René Seidel, eine gemeindliche Unterstützung bei der Beförderung der Kinder und Jugendlichen.

Karsten Hoffmann, Hans-Heino Bante-Ortega (v.l.) sowie René Seidel (rechts) möchten einen AST-Fahrdienst. Foto: Bluhm-Weinhold

Denn die soll nach Vorstellung der CDU zukünftig vom Anruf-Sammeltaxi (AST) erledigt werden. Die Kosten soll die Gemeinde tragen, meinen die Politiker mit Bezug auf die zertifizierte »Familienfreundliche Gemeinde«. Und die Vermeidung von Individualverkehr mache auch ökologisch Sinn.

AST-Haltestellen wären ein zentraler Sammelpunkt

Nicht nur der TuS Brockhagen und die Spvg. Steinhagen betreiben im Handball-Jugendbereich Spielgemeinschaften und Kooperationen. Das betrifft im Mädchenfußball auch den TSV Amshausen und die Sportvereinigung. »Die Logistik wird schwieriger, wenn die Kinder nicht mehr mit dem Fahrrad kommen können, sondern in einen anderen Ortsteil gebracht werden müssen«, sagt Hans-Heino Bante-Ortega. Ein Bulli wird seiner Meinung nach mindestens jeden Tag nötig sein, um alle Kinder nach hier und dort zum Training zu bringen. »Natürlich kann man nicht jedes einzelne Kind abholen, aber AST-Haltestellen befinden sich an jeder Sporthalle. Das wären zentrale Sammelpunkte«, so Bante-Ortega.

Die CDU möchte die Verwaltung zunächst mit der Prüfung dieses Vorhabens beauftragen. Der genaue Bedarf müsste ebenso ermittelt werden wie die Kosten.

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