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Der einst stattliche Baum vor der Steinhagener Dorfkirche war stark geschädigt und wurde jetzt gefällt

Das Ende der Trauerbuche

Steinhagen

Die Verkehrssicherungspflicht ließ der Evangelischen Kirchengemeinde keine andere Wahl: Am vergangenen Freitag mussten auch die Reste der alten Trauerbuche vor der Steinhagener Dorfkirche gefällt werden.

Volker Hagemann

Von der einst stattlichen Trauerbuche vor der Steinhagener Dorfkirche zeugt nur noch der Baumstumpf. Er soll am Montag, 1. März, gefräst und entfernt werden. Mehrere Neuanpflanzungen sind schon geplant. Foto: Annemarie Bluhm-Weinhold

Wie berichtet, hatte der Pilz – eine Buckeltramete – den Baum über viele Jahre hinweg stark geschädigt, mehrfach fielen auch sehr große Äste auf den Kirchplatz. Schon 2018 wurde der Baum deswegen von Fachmann Martin Knabe stark gestutzt, in der Hoffnung, dass er vielleicht noch einmal neu austreiben könnte – doch es half letztlich alles nichts.

Zum Jahreswechsel 2020/2021 wurden Überlegungen laut, aus dem verbliebenen Rest der Trauerbuche eine Art Kunstwerk in Engelsform anzufertigen, diese Idee wurde allerdings wieder verworfen.

Indes: Ersatz für den gefällten Baum sei bereits geplant, berichtet Hausmeister Andreas Christiansen: „Am 1. März soll der Baumstumpf gefräst und entfernt werden. Rund um die Dorfkirche sollen dann in den kommenden Wochen drei junge Bäume aus der Baumschule Upmann gepflanzt werden.“

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