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Heike Meyer zu Bentrup aus Amshausen ist neue Leiterin der Abteilung Umwelt beim Kreis und sieht große Herausforderungen

Den guten kooperativen Weg weitergehen

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Sie hat einen Großteil ihrer Arbeitsfelder quasi direkt vor der Haustür: das Naturschutzgebiet am Leberblümchenberg, die Waldschäden im Teutoburger Wald, die schlechten Bedingungen für Radfahrer an der B 68 oder die verbesserungsfähigen Internetverbindungen. Alles Themen, die die Amshausenerin Heike Meyer zu Bentrup als neue Leiterin der Abteilung Umwelt beim Kreis Gütersloh zu verantworten hat. Seit April ist sie offiziell Nachfolgerin von Wilhelm Gröver.

Klaus-Peter Schillig

Heike Meyer zu Bentrup (45) ist Amshausenerin und kennt den Jakobsberg seit Kindertagen – ein Arbeitsfeld, das jetzt vor der Haustür liegt. Foto: Klaus-Peter Schillig

Es ist ein kühler, sonniger Frühlingsmorgen auf einer Bank am Jakobsberg: Spaziergänger sind in den Leberblümchen unterwegs, ein Mountainbiker radelt Richtung Friedrichshöhe. Heike Meyer zu Bentrup erlebt in kurzer Zeit im wahrsten Sinne Licht und Schatten der Corona-Pandemie, in der es viele Menschen hinaus in die Natur zieht. Zwei Frauen kommen vorbei, haben zwei ihrer drei Hunde nicht angeleint. Ein „No Go“ im Naturschutzgebiet. Kurz vorher ist eine Amshausenerin mit Greifzange und großer Tasche aufgetaucht. Sie sammelt die Zigarettenkippen und anderen Müll auf, den andere Spaziergänger hinterlassen haben. Gelegenheit, sich einmal ermahnend, einmal lobend und dankend zu äußern.

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