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Kuriosität zum Abschluss eines unterhaltsamen Finales im Eisstockschießen

Den Siegerplatz eiskalt eingefroren

Steinhagen (WB). Packende Begegnungen hatten sich hunderte Hobbysportler in den vergangenen Wochen auf der Eisbahn des „Graf Bernhard“ geliefert. Es wurde gelacht, sich geärgert, gefeiert und nachdem das Teilnehmerfeld zuletzt immer kleiner geworden war, versammelten sich am Samstagnachmittag nun die 30 besten Teams, um sich den begehrten Titel zu sichern.

Malte Krammenschneider

Die Teams der Plätze zwei bis vier posierten zum Siegerfoto. Das Gewinnerteam mit dem Namen „Die Eiskalten“ war bei der Ehrungen nicht mehr anzutreffen. Deshalb beschloss Moderator Peter Sommerstedt den ersten Rang „einzufrieren“. Foto: Malte Krammenschneider

„Holt euch den Pokal. Nur einer kann ihn kriegen“, rief Moderator Peter Sommerstedt in Richtung der Finalisten, die sich kurz vor dem Beginn der Veranstaltung voller Vorfreude und Ehrgeiz zeigten. Darunter auch das beste Team der Halbfinals, die „Amazing Darters 13“, welche sonst eher Pfeile auf die Dart-Scheibe werfen. „Wir sind jetzt schon zum fünften Mal dabei und waren schon oft im Finale. Vielleicht klappt es ja heute“, sagte ein optimistischer Marcel Sibilla, dessen Mannschaft sich am Ende allerdings nicht unter den vorderen Plätzen wiederfand.

„Die Eiskalten“ am zielsichersten

Am zielsichersten zeigten sich in diesem Jahr „Die Eiskalten“. Weil sie bei der Siegerehrung allerdings durch Abwesenheit glänzten, beschloss Moderator Peter Sommerstedt kurzerhand, den ersten Rang einzufrieren. Auf dem Siegerfoto posierten stattdessen freudestrahlend die zweitplatzierten Damen von „Knüppelhart 4“, Rang drei ging an die Mannschaft „Himmelsthürer“ aus Hildesheim und auf dem vierten Platz landeten die „Haller Asse“. Über eine Flasche Prosecco konnten sich zudem die „Künsker Mietzen“ freuen, die mit nur 800 den letzten Platz belegten, sich aber keineswegs enttäuscht zeigten.

Ohnehin stand während der gesamten, sich über drei Monate hinziehenden Veranstaltung der Spaß und das gesellige Beisammensein im Vordergrund. Viele der insgesamt 168 Mannschaften, von denen einige schon seit der ersten Ausgabe dabei sind, hatten sich während der 15 Spielrunden kostümiert oder präsentierten sich in extra angefertigten Trikots. Natürlich durften Bier, Glühwein, Obstler und Deftiges zur Stärkung nicht fehlen, sodass es eine rundum gelungene Saison für alle Beteiligten wurde. „Es hatten alle Spaß, trotz mitunter schlechten Wetters waren viele Leute da – auch viele Zuschauer“, resümierte Mitorganisator Mario Krebs.

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