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Steinhagener Baugebiet nördlich Amshausener Straße: Vergabekriterien noch offen

Grundstücke heiß begehrt

Steinhagen-Amshausen (WB). Die Nachfrage nach Grundstücken auch im künftigen Baugebiet nördlich der Amshausener Straße ist groß. Doch noch ist der Bebauungsplan nicht in trockenen Tüchern. Er wird wohl noch einmal offengelegt werden.

Volker Hagemann

Für den Bereich nördlich der Amshausener Straße muss die Baggerschaufel noch etwas warten. Läuft alles wie geplant, könnten möglicherweise Anfang 2020 die ersten Hausfundamente gegossen werden. Foto: Volker Hagemann

Sind inzwischen die Grundstücke südlich der Amshausener Straße (Bebauungsplan Nr. 14) vergeben und die Bauarbeiten dort in vollem Gange, so geht es für das nördlich gelegene Areal (Nr. 13) noch um mehrere Detailfragen.

Fest steht zumindest die grobe Einteilung des Areals zwischen Amshausener Straße und Ex-B 68 (heute L 756): Auf elf Hektar Fläche beidseitig des Fasanenweges sollen nach derzeitigem Stand der Dinge 35 Grundstücke für Einfamilienhäuser entstehen, zehn Grundstücke für Doppelhaushälften sowie neun Grundstücke, auf denen Mehrfamilienhäuser gebaut werden könnten.

Von 172 Interessenten kommen 85 aus anderen Orten

Und während einige Meter weiter längst Planierraupen, Bagger und weitere Baumaschinen das Bild bestimmen, müssen sich all diejenigen, die ein Auge auf die nördlich geplanten Flächen werfen, in Geduld üben. Daniel Meyer, im Steinhagener Bauamt für das Grundstücksmanagement zuständig, berichtet von weiterhin riesiger Nachfrage: »Anfangs hatten wir für die geplanten Grundstücke beider Neubaugebiete zusammen mehrere hundert Interessenten«, berichtet er. »Doch viele von ihnen sind mittlerweile ›versorgt‹, und für die Flächen nördlich der Amshausener Straße habe ich aktuell 172 Bewerber – 85 von ihnen leben derzeit außerhalb Steinhagens, etwa in Werther, Bielefeld oder Isselhorst«, so Meyer. Durchschnittlich erhielte er jeden Tag immer noch ein, zwei Anfragen.

Grundstücke sollen im Sommer vermarktet werden

Wer dann zum Zuge kommen wird, das hängt von den Vergabekriterien ab. Für die Flächen zwischen Amshausener Straße und Bahnlinie standen Bewerber mit Kindern und Bewerber, die noch über kein Wohneigentum verfügten, ganz oben auf der Liste. »Wie das für das künftige nördliche Baugebiet aussehen wird, wird noch festgelegt. Unter anderem sind die Vergabekriterien auch Thema im Haupt- und Finanzausschuss am 13. März«, kündigt Daniel Meyer an. Die Vermarktung der Grundstücke ist etwa für Sommer 2019 vorgesehen.

Wegen der veränderten Landesbauordnung muss der Bebauungsplan noch einmal offengelegt werden. »Da geht es um Details: Unter anderem soll außer der maximalen Geschosszahl dann auch eine maximale Gebäudehöhe angegeben werden«, erklärt Isabel Krüger vom Bauamt. Offen sei auch noch die Art der Anbindung an die ehemalige Bundesstraße: »Wir haben von Straßen NRW immer noch keine Rückmeldung dazu erhalten«, berichtet sie.

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