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Hörmann-Hochregal und Hilterweg 100 Thema in Steinhagen im Ausschuss

Grünes Licht für weitere Bauvorhaben

Steinhagen  (WB/anb). Eine Reihe von Bauvorhaben in der Gemeinde Steinhagen sind jetzt, vorbehaltlich der Zustimmung durch den Gemeinderat, einen Schritt näher an der Realisierung. Die Mitglieder des Bauausschusses haben nach einer nochmaligen Abwägung einstimmig einige Satzungsbeschlüsse getroffen.

Idylle pur: Der Teich im Park der Hofstelle Hilterweg 100 ist ins Entwässerungskonzept einbezogen. Foto:

Das betrifft zum einen Wohnbauflächen an der Swinemünder Straße und der Pfirsichstraße. Vor allem über das Areal an der Swinemünder Straße, das sich an die bestehende, zum Teil zweigeschossige Bebauung in Richtung Wald anschließt, war bereits in den vergangenen Monaten vielfach diskutiert worden. Anlieger fürchteten zu viel Bauvolumen und eine zu große Zahl von Wohnungen. Indes ist die Gesamthöhe nun reduziert worden auf 14 Meter, in der Planoffenlegung gab es keine weiteren Einwände.

Zum anderen war über zwei Bereiche im Gewerbegebiet Brockhagen-Ost zu entscheiden. Dort war der Bebauungsplan der Hörmann-Antriebstechnik so zu ändern, dass die Erweiterung des Unternehmens, etwa durch ein geplantes Hochregallager in Richtung Umgehungsstraße, ermöglicht werden kann. Zudem galt es, die Naturschutzbelange auf dem Areal zu klären. Eine Formalität: Planstraßen mussten im Bebauungsplan gestrichen werden, damit sich auch der Nachbar an der Michaelisstraße, die WLS Spedition, erweitern kann.

Hilterweg 100: Entwässerung ist erneut Thema

Dezidierter war die erneute Beratung einiger Aspekte zur Bebauung auf der Hofstelle König am Hilterweg 100. Wie mehrfach berichtet, soll das denkmalgeschützte Gebäudeensemble im Zentrum des Geländes um Wohnhäuser ergänzt werden, während im vorderen Teil Mehrfamilienhäuser geplant sind. Eine Waldfläche ist dafür gerodet worden, der Ausgleich laut Stadtplaner Roger Loh bereits geschehen.

Weiteres großes Thema ist die Regenwasserrückhaltung auf dem Grundstück – ebenso wie am Hilterweg direkt. „Das Entwässerungskonzept ist inzwischen vertieft worden“, sagte Roger Loh mit Blick auf die Hofstelle: Der Teich im parkähnlichen Garten auf dem Anwesen ist beispielsweise einbezogen worden. Das Ansinnen von Anliegern hingegen, dem Pulverbach mit einer Führung durch das Regenrückhaltenbecken der Klimaschutzsiedlung Entlastung zu verschaffen, wurde verwiesen. Das gehört nicht zum Plangebiet. Und auch das Bekenntnis zu der vom NRW-Petitionsausschuss empfohlenen Ampel an der Aufmündung zur Brockhagener Straße blieb aus. Dieses Thema muss separat beraten werden.

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