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Viele „Elterntaxis“ parken regelmäßig in der Steinhagener Feuerwehrzufahrt

Halteverbot als Lösung

Steinhagen

Die Schulweg-Sicherheit war eines der beherrschenden Themen in der ersten Sitzung des neu gebildeten Ausschusses für öffentliche Sicherheit und Ordnung (ASO) in Steinhagen. Mehrfach gab es Diskussionen.

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Diese Umlaufsperre nahe der Grundschule Laukshof wurde inzwischen gegen Pfosten ausgetauscht. Es bleibt an dieser Stelle aber gefährlich: Passanten, vor allem Kinder, sind hinter der Kurve nicht zu sehen. Foto: Annemarie Bluhm-Weinhold

Absperrpfosten Grundschule Laukshof: Wie im Sommer von der CDU beantragt und im Rat beschlossen, wurde an der Grundschule Laukshof wegen Kollisionsgefahr zwischen Radfahrern und Fußgängern eine Umlaufsperre gegen Absperrpfosten ausgetauscht. Dennoch bleibt die Gesamt-Verkehrssituation gefährlich – auch wegen Fahrradfahrern, die bei Dunkelheit teils ohne Beleuchtung unterwegs sind.

Kreuzung am Schulzentrum: Der CDU-Antrag auf einen Fußweg auf der rechten Seite der Straße Am Cronsbach Richtung Hallenbad kann nicht wie geplant umgesetzt werden; unter anderem steht die Fläche auf dem Hallenbad-Grundstück nicht zur Verfügung. Eine Verlegung des Fußwegs auf die heutige Straße würde die Kurve für die Busse zu stark verengen. Außerdem müssten zwei gesunde Bäume weichen. „Das ist sehr bedauerlich. Wie man an der unbefriedigenden Verkehrssituation sieht, ist eine Lösung dringend erforderlich“, fand Lars Steinmeier (CDU). Zu den aktuell mit dem Kreis Gütersloh geplanten Piktogrammen und Beschilderungen sagte Ausschussvorsitzende Birgit Lutzer: „Ich habe Zweifel, dass diese Maßnahme ausreicht. Es muss doch ein Gesamtkonzept her.“ Ein solches soll laut Ordnungsamt im Laufe des nächsten Jahres von einem Planungsbüro erstellt werden.

„Elterntaxis“: Den Sprössling zur Grundschule Dorf hinbringen und wieder abholen – viele Eltern nutzen dafür den Rathaus-Parkplatz. Manche halten kurz, lassen ihr Kind aussteigen und fahren sofort wieder weg. Andere parken ihren Wagen in der Zufahrt zum Feuerwehr-Gerätehaus oder auf dem Mitarbeiterparkplatz und bringen ihr Kind von dort zu Fuß zur Schule. Das soll unterbunden werden, indem das gesamte Areal zur Halteverbotszone wird. Ordnungsamt und Bürgermeisterin verwiesen auf den Umbau des ZOB, der „Kiss-and-ride-Zonen“ vorsehe. Marcel Ruhnau (CDU) mahnte an, das Problem gemeinsam mit der Schulleitung zu lösen und schlug vor, die Eltern zum Beispiel in einem Anschreiben auf das nahegelegene Parkdeck als Alternative hinzuweisen.

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