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Werkstatt der ash Gütersloh jetzt wieder im M&M-Kaufhaus

Hilfe zur Selbsthilfe am Fahrrad

Steinhagen (WB/anb). Eine Weile war die Fahrradwerkstatt im Steinhagener Gebrauchtwarenkaufhaus »Möbel&mehr« (M&M) eingeschlafen. Nun hat die Arbeitslosenselbsthilfe (ash) Gütersloh als Betreiberin mit neuer – oder besser gesagt: bewährter – Betreuung das Angebot wiederbelebt.

Freuen sich, dass die Fahrradwerkstatt wiederbelebt ist: (v.l.) Michael Noreiks, Hartmut Spilker Spilker (M&M-Kaufhaus), Integrationsbeauftragte Christine Dresler, Wolfgang Groß (AK Asyl) sowie Dr. Susanne Kohlmeyer und Jürgen Delker von der Geschäftsführung der ash. Foto: Bluhm-Weinhold

Der ash-Mitarbeiter Michael Noreiks, der bereits im vergangenen Jahr die Fahrradwerkstatt für einige Monate leitete, hat erneut übernommen und steht allen Hilfesuchenden nun einmal im Monat an jedem dritten Donnerstag von 14 bis 18 Uhr mir Tipps und Unterstützung zur Seite.

Bisher hatte die Werkstatt an jedem Donnerstag geöffnet. Doch dafür war offenbar der Bedarf in Steinhagen nicht groß genug, wie es von der ash hieß. Die Fahrradwerkstatt funktioniert nach dem Prinzip Hilfe zur Selbsthilfe, wie ash-Geschäftsführerin Dr. Susanne Kohlmeyer sagte. Das heißt, dass Michael Noreiks und seine Mitarbeiter Tipps geben und Handgriffe erklären, die Ratsuchenden unter Anleitung aber selbst ihre Fahrräder reparieren. Schließlich sei man keine Konkurrenz zum Fahrradhandel, sondern mit diesem in Kooperation, »Wir wünschen uns auch viele Jugendliche«, sagt Susanne Kohlmeyer. Viele erführen doch zu Hause gar nicht mehr, was bei abgesprungener Kette oder geplatztem Reifen zu tun sei. Eingebunden werden in die Maßnahme, wie bisher auch schon, Steinhagener Flüchtlinge.

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