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Steinhagener Laukshof-Grundschüler gestalten vielfältiges Projekt „Kunst am Laukshof“

Ins untergegangene Vineta

Steinhagen (WB). Eine kleine Taucherschule, eine urige Hafenkneipe, bunte Meeresbewohner und eine aufregende Schatzsuche im Küstensand: Zum Abschluss des diesjährigen KuLa-Projekts („Kunst am Laukshof“) konnten die Besucher der Steinhagener Grundschule Laukshof am Freitagnachmittag in die faszinierende Welt der untergegangenen Stadt Vineta eintauchen.

Malte Krammenschneider

Georgios, Dominik, Hannah, Sophie und Lewin (von links) servieren in den Hafenkneipe typische Küsten-Spezialitäten. Foto: Malte Krammenschneider

Diese Stadt haben die Drittklässler unter der Anleitung der Kunstpädagoginnen Klaudia Defort-Meya und Anke Brand in den vergangenen Monaten wieder aufleben lassen. Im zum „Forschungszentrum der Hansestadt Stralsund“ umfunktionierten Musikraum gab es jede Menge zu entdecken, und die kleinen Künstler hatten sichtlich Freude daran, Eltern, Freunden und Verwandten die Ergebnisse ihrer Arbeit zu präsentieren.

„Wir veranstalten das Fest bereits zum 19. Mal. Im Rahmen des Kunstprojekts können Dinge vollbracht werden, die wir im normalen Unterricht gar nicht machen können – es ist wirklich etwas ganz Besonderes“, erklärte Schulleiterin Sybille Hageresch, die sich wie die jungen Protagonisten über einen regen Zuspruch freuen konnte und sich für die Finanzierung bei lokalen Sponsoren wie der AGS Steinhagen sowie der Annette-Schlichte-Steinhäger-Stiftung bedankte.

Das Projekt weckt immer wieder manches künstlerische Talent

Diese können sich indes sicher sein, dass ihre Unterstützung nicht nur für viel Freude, sondern auch dafür gesorgt hat, dass so manches künstlerische Talent geweckt wurde. Die das Kunstprojekt leitende Klaudia Defort-Meya machte am Freitag einen höchst zufriedenen Eindruck: „Die Kinder haben das ganz toll gemacht“, sagte sie, während sie durch das „Forschungszentrum“ führte und auf die mit viel Liebe zum Detail gestalteten Bilder und Pappfiguren einging.

Anschließend versammelten sich alle Gäste nahe der schuleigenen Bühne, die zum Schauplatz des zweiten Projekt-Elements wurde: Denn die Kinder waren nicht nur mit Händen und Pinseln kreativ, sondern auch mit den Beinen. Dies stellten sie beim mit Tina Dröge einstudierten Tanz eindrucksvoll unter Beweis. Zur Musik „Classic“ von MKTO zeigten die Drittklässler große Bewegungsfreude und hatten sich für ihre harmonische Choreografie den großen Applaus der Zuhörer redlich verdient.

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