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„Es ist noch ein langer Weg“ – Aktionstag am 17. September in Steinhagen

Kampf um die Rechte von Kindern

Steinhagen

Gelegenheit zum Spielen zu haben, sich mit Freunden zu treffen, ein eigenes Kinderzimmer zu haben – was manch einem als selbstverständlich erscheinen mag, ist es anderswo auf der Welt noch lange nicht. Auf die Rechte von Kindern soll ein Aktionstag am Samstag, 17. September, in Steinhagen aufmerksam machen.

Von Volker Hagemann

Mit einem Aktionstag auf dem Steinhagener Marktplatz wollen sie auf Kinderrechte aufmerksam machen: (von links) Bürgermeisterin Sarah Süß, Nina Meseke (Elterninitiative Steinhagen), Marianne Hoppe (UNICEF-Arbeitsgruppe Bielefeld), Elisabeth Zsiska (Familienzentrum Steinhagen), Sina Gottenströter (Spielmobil), Karmen Höfing (Haus der Jugend) und Birgit Biniok (Gemeinde Steinhagen). Foto: Volker Hagemann

All die genannten Beispiele und viele weitere Punkte zählen zu den Kinderrechten - die 1989 in der Kinderrechtskonvention der Vereinten Nationen verankert worden sind.

Und die sollen anlässlich des Weltkindertages auch in Steinhagen im Mittelpunkt stehen: Am Samstag, 17. September, gibt es dazu zahlreiche Aktionen auf dem Marktplatz.

Die Initiatorinnen um Birgit Biniok von der veranstaltenden Gemeinde Steinhagen, Karmen Höfing vom Haus der Jugend „Checkpoint“, Susanne Sonder vom Spielmobil, Elisabeth Zsiska vom Familienzentrum, Katharina Hermjohannes von der Flüchtlingsberatung der Diakonie Halle, Nina Meseke und Katharina Ronshin von der Elterninitiative Steinhagen sowie Marianne Hoppe von UNICEF Bielefeld laden von 13 bis 17 Uhr zwar zu Mal- und Fotoaktionen ein, auch das Spielmobil kommt.

„Es soll aber kein Bespaßungstag werden, sondern wir wollen auf die vielfältigen Kinderrechte aufmerksam machen“, betont Nina Meseke.

Und wie steht‘s um die Kinderrechte in Steinhagen? „Der Weg wird begangen, aber er ist lang“, beschreibt es Birgit Biniok. „Vor allem wollen wir ein Bewusstsein für dieses wichtige Thema schaffen“, sagt Marianne Hoppe. „Sicherere Rad- und Fußwege, weniger volle Schulbusse, auch das sind Kinderrechte, die es auch hier bei uns noch immer umzusetzen gilt“, nennt sie Beispiele. „Oder dass Kinder auch mal nein sagen dürfen“, ergänzt Karmen Höfing. Nina Meseke erinnert zudem an die Unterrichtseinschränkungen im Corona-Lockdown.

Unterhaltung gibt‘s anlässlich dieses ernsten Themas dennoch: Um 16 Uhr tritt die Mitmach-Band „Kater Kati" auf dem Marktplatz auf.

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