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Steinhagener Umweltmarkt mit vielen Aktionen am 10. Juni am Rathaus

Klimaschutz – und wie das geht

Steinhagen  (WB/anb). »Umweltschutz geht uns alle an« – ein hinlänglich bekannter Spruch, der sich weiterdenken lässt: »Klimaschutz geht nur gemeinsam!« heißt es nämlich titelgebend beim diesjährigen Umweltmarkt der Gemeinde Steinhagen. Und wie das geht, das wird mit einem großen Programm am Sonntag, 10. Juni, von 11 bis 18 Uhr am und im Steinhagener Rathaus gezeigt.

Von Spielzeug bis Kleidung: Der Kinderflohmarkt zieht sicherlich wieder die Besucher an.            Foto: Bluhm-Weinhold

Zahlreiche Aktive sind dabei: beispielsweise der Hegering Steinhagen mit der Kofferraumwaldschule, der NABU, der mit Kindern Ohrenkneifer-Hotels bastelt, der Heimatverein Brockhagen, der Seile selbst dreht und die Grundschule Laukshof, die mit Kindern experimentiert. Dorfmilch aus Brockhagen gibt es ebenso wie Burger und Fritten aus regionalen Produkten. Der Imkerverein lädt zur Honigverkostung ein, der Laden fordert zum Upcycling »Aus Alt mach neu« auf.

Sieger des Stadtradels werden ausgezeichnet

Auf der Bühne steht nach der Eröffnung des Marktes durch Bürgermeister Klaus Besser um 11 Uhr das Recyclingorchester Peter und der Wolf. Um 12 Uhr zeigt Umweltclownin Ines Hansen Seifenblasenkunst. Für 14 und für 16 Uhr lädt die Grundschule Steinhagen zum Bilderbuchkino ein. Um 14.30 Uhr wird mit Sol y Luna getanzt. Und um 15.30 Uhr spielt der Heimatverein Brockhagen Akkordeonmusik zur Kaffeezeit.

Erfolgreiche Premiere hat gerade die Aktion »Stadtradeln« gefeiert. Die Preisträger werden im Rahmen des Umweltmarktes um 15 Uhr bekannt gegeben. 266 Teilnehmer hatten bis gestern Mittag ihre Ergebnisse mitgeteilt. »Das übertrifft unsere Erwartungen bei weitem«, sagte Anna Zühlke vom Klimaschutzmanagement.

Klima und Gesundheit verbessert

Drei Wochen hatten sie Zeit, Kilometer auf dem Fahrrad zu sammeln – ob auf dem Weg zur Arbeit, zum Einkaufen oder einfach in der Freizeit. »Ziele waren natürlich die Förderung des Radverkehrs, des Klimaschutzes und der eigenen Gesundheit«, so Anna Zühlke. Und natürlich wolle man auch Antworten auf die Frage finden, was in Steinhagen verbessert werden kann.

Sie hat sich auch selbst am Projekt beteiligt. Die Pendlerin aus Osnabrück hat jeden Tag ihr Auto in Brockhagen stehen lassen und ist die letzten sechs Kilometer zum Rathaus mit dem geliehenen Fahrrad eines Kollegen geradelt. »Ich habe auch versucht, mit dem eigenen Fahrrad im Zug anzureisen. Aber das ist sehr teuer«, sagte sie. Nun stellt sich die Frage: Wie kann man die Kombination aus Bahn und Rad attraktiver machen?

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