1. www.westfalen-blatt.de
  2. >
  3. Owl
  4. >
  5. Steinhagen
  6. >
  7. Kunst im Bürgerpark

  8. >

Gemeinde Steinhagen plant für den Spätsommer Skulpturenpfad mit internationaler Beteiligung

Kunst im Bürgerpark

Steinhagen (WB). Es wird eine kleine, aber feine und vor allem internationale Open-Air-Galerie: Die Gemeinde Steinhagen plant, der Kunst mehr Platz im öffentlichen Raum zu geben, und bereitet einen Skulpturenpark – oder eine Skulpturenmeile – vor. Im Spätsommer und Herbst 2020 sollen Objekte und Installationen im Bürgerpark und im Grünzug hinter dem Mühlenteich ausgestellt werden.

Annemarie Bluhm-Weinhold

2018 ließ Ulf Strippelmann seine Fische im Teich im Bürgerpark schwimmen: Ist so eine Installation wieder vorstellbar? Foto: Annemarie Bluhm-Weinhold

Das Projekt steckt noch in den Anfängen. Klar ist, dass sowohl Künstler aus Steinhagen als auch aus den Partnerstädten Woerden, Fivizzano und Rujiena Werke zur Verfügung stellen werden. Erste Zusagen gibt es bereits. „Insgesamt sollen es aber nicht mehr als ein halbes Dutzend Künstler sein“, sagt Steinhagens Kulturbeauftragte Petra Holländer: „Wir wollen klein anfangen.“

Ganz bewusst keine Fortschreibung der Skulpturenmeile des Jahres 2000

Und ganz bewusst soll es keine Fortschreibung der Skulpturenmeile des Jahres 2000 zur Expo sein. Aber: Damals wie heute bestand der Wunsch, Kunst wieder mehr in den öffentlichen Raum zu bringen. 22.000 Euro hat der Gemeinderat dafür genehmigt.

Fachliche Unterstützung bekommt Petra Holländer für das Kunstprojekt von Christiane Hoffmann. Die Kunsthistorikerin, in Steinhagen bestens bekannt durch Einführungen in Ausstellungen im Rathaus, hauptberuflich Leiterin des Stadt- und Kunstmuseums Wiedenbrücker Schule, wird den Steinhagener Skulpturenpark kuratieren. Sie hat bereits mit Künstlern Kontakt aufgenommen. Stehen die Kunstwerke fest, wären Standorte auszuwählen. Auch der Mühlenteich kann mit in Betracht gezogen werden. „Uns ist wichtig, auch die Wasserflächen ebenso wie die Natur überhaupt einzubeziehen“, sagt Petra Holländer.

Kunst soll nicht elitär sein

Zudem liegt ihr am Herzen, den Bürgerinnen und Bürgern die Kunst nahezubringen. Kunst soll nicht elitär sein – im Gegenteil: „Wir wollen die Ausstellung über die Sozialen Medien ebenso wie etwa über Führungen oder auch einen Wettbewerb begleiten“, so Petra Holländer.

Der Skulpturenpark 2020 soll keine einmalige Sache sein, sondern in den nächsten Jahren Fortsetzungen finden. Auch der Ankauf von Exponaten ist möglich. Zudem steht auch der Erwerb weiterer Kunstwerke noch aus – wie das vor Jahren vorgestellte „Steinhagen-Tor“.

Startseite