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Steinhagener Betriebsrat spricht von leichter konjunktureller Entspannung im Automotive- und Industriebereich

Kurzarbeit bei Schaeffler endet

Steinhagen  (WB/vh). Immerhin ein Lichtblick ist bei Schaeffler erkennbar: Vom 1. Februar an ist die Kurzarbeit am Steinhagener Produktionsstandort beendet. Das teilte Betriebsrat Jörg Schütze am Dienstag auf WB-Anfrage mit. Demnach gilt für die etwa 420 Mitarbeiter, die im Werk an der Gottlieb-Daimler-Straße beschäftigt sind, von Samstag an wieder die reguläre Arbeitszeit.

Vom 1. Februar an gilt im Schaeffler-Werk an der Gottlieb-Daimler-Straße wieder die reguläre Arbeitszeit. Foto: Volker Hagemann

Mitte September 2019 hatte der Automobil- und Industriezulieferer für den Standort Steinhagen Kurzarbeit angemeldet; als Grund wurde die Konjunkturflaute in der Fahrzeugbranche genannt. „Da war Kurzarbeit immerhin ein Mittel, um hier Kündigungen zu vermeiden“, erklärt Jörg Schütze. Schon Anfang September hatte Schaeff­ler auch für 250 der 500 Mitarbeiter im Sondermaschinenbau am Standort Frauenaurach (Bayern) Kurzarbeit angemeldet.

Betriebsrat Jörg Schütze

„Das Ende dieser Maßnahme in Steinhagen wurde in der vergangenen Woche entschieden“, berichtet der Betriebsrat weiter. „Unser Vorteil in Steinhagen ist immerhin, dass wir für den Automotive- und den Industriebereich gleichermaßen produzieren. Und offenbar deutet sich in beiden Bereichen eine ganz leichte Entspannung an“, formuliert es Schütze zurückhaltend. Denn er betont auch, dass man für die folgenden Monate keine Prognose abgeben könne: „Das Ende der Kurzarbeit heißt nicht, dass sie nicht erneut erforderlich werden könnte.“

Bei Schaeffler in Steinhagen entstehen Gelenklager und Synchronisationselemente für die Automobilindustrie sowie für Kunden aus dem Stahl-Wasserbau, dem Gebäudebau und der Windkraft- und der Schwermaschinenindustrie. Darüber hinaus werden Gleitbuchsen, Gelenkköpfe und Gelenklager-Einheiten hergestellt.

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