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Steinhagener Bürgerberatung wird umgebaut – Provisorium im Sitzungszimmer

Mehr Farbe und mehr Datenschutz

Steinhagen  (WB). In den vergangenen zwei Monaten war das Sitzungszimmer im Rathaus das Briefwahlbüro, in den kommenden acht Wochen ist es die Bürgerberatung. Denn die Büros im Erdgeschoss werden derzeit umgebaut.

Annemarie Bluhm-Weinhold

Die Arbeitsplätze sind durch Stellwände abgetrennt, Lea Birkenhake und ihre Kolleginnen sitzen hinter Schutzscheiben. Ordnungsamtsleiterin Ellen Strothenke zeigt mit dem Gemeindewappen einen Aspekt der zukünftigen Gestaltung mit den Farben Gelb und Blau. Foto: Bluhm-Weinhold

Das Team, Leiterin Mandy Herok und die Kolleginnen Lea Birkenhake, Lisa Hessel, Lareen Trojak sowie der Kollege Christian Tappe, haben vier Arbeitsplätze mit Schutzscheiben und Stellwänden als Provisorium in der ersten Etage eingerichtet – inklusive der technischen Ausstattung, der Formulare und Vordrucke und unter Wahrung der Corona-Schutzmaßnahmen und des Datenschutzes. „Wir haben das bestmögliche aus dem Raum herausgeholt“, sagt Amtsleiterin Ellen Strothenke.

Apropos: Datenschutz. Die gewachsenen Anforderungen an die Diskretion im Kontakt zwischen Bürgern und Verwaltung sind ein Grund für den Umbau. „Auch ist das Arbeitsumfeld in all den Jahren immer technischer geworden, so dass wir jetzt das große Ganze in den Blick genommen haben“, sagt Ellen Strothenke.

Erste grundlegende Renovierung

Die Bürgerberatung bleibt zwar ein Großraumbüro, die Veränderungen durch Schallschutzelemente und Mobiliar reichen aber aus, um Datenschutz zu gewährleisten. Ein zweiter Grund ist eine grundlegende Renovierung nach 35 Jahren. So werde eine neue Heizung ebenso wie eine neue Decke eingebaut, wie Gebäudemanager Sebastian Klopfer erklärt. „Seit Bestehen des Rathauses hat sich an der Einrichtung nichts geändert. Jetzt haben wir neue Farben ausgesucht“, sagt Ellen Strothenke.

Orientiert hat man sich dabei am Gemeindewappen. Dessen Blau und Gelb findet sich auf Schränken, Abtrennungen und Arbeitsflächen wieder. Der Fußboden wird eine dunkelgraue Betonoptik haben. In der zweiten Novemberhälfte soll das neue Mobiliar kommen, so dass die Bürgerberatung Mitte Dezember ihre alten, neuen Büros beziehen kann – so Corona nicht die Lieferzeiten oder Arbeiten verzögert.

Die Bürgerinnen und Bürger sind auch im Provisorium willkommen. Bürgerberatung lässt sich nicht digital ersetzen: „Wir haben viele Aufgaben wie das Meldewesen und die Beantragung von Ausweisen, die persönliche Anwesenheit verlangen“, sagt Lea Birkenhake. Doch 40 bis 90 Kunden pro Tag, sind auch im Provisorium zu bewältigen. Coronabedingt dürfen sich ohnehin nur drei Besucher gleichzeitig im Büro aufhalten, alle anderen warten gegebenenfalls vor dem Rathaus.

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