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Kritik an Davids Solo-Einlage bei »Dance, Dance Dance Dance« – DJ Bobo gnadenlos: »Nur Regionalliga«

Odonkors sind bei RTL-Tanzshow eine Runde weiter

Steinhagen (WB). In der zweiten Folge der RTL-Tanzshow »Dance Dance Dance« mussten sich David (33) und Suzan Odonkor (30) mächtig ins Zeug legen. Doch die beiden Steinhagener sind eine Runde weiter – obwohl der Ex-Fußballnationalspieler mit der Musik so seine Probleme hatte.

Sara Mattana

Aufwändige, zuweilen schrille Kulisse im Fernsehen: David und Suzan Odonkor tanzen in weißen Kostümen zu einem Song von Katy Perry. Foto: RTL

Katy Perrys »Chained to the Rhythm« sei ein absoluter Frauensong, betonte David Odonkor im Laufe des Einspielers gleich mehrmals: »Mit dem Lied verbinde ich gar nichts. Nachdem wir den Song bekommen haben, hatte ich drei Wochen lang schlechte Laune.« Während des Trainings habe er sich aber in das Stück verliebt – und das zeigte er auch dem Publikum und den Juroren in Köln.

An der Seite von Ehefrau Suzan tanzte der Fußballer bei der Ausstrahlung am Freitagabend zwischen kunterbunten Requisiten und erntete großes Lob von der Jury. »Ihr wart auf der Bühne immer eine Einheit und das ist wirklich außergewöhnlich«, kommentierte DJ Bobo, der zusammen mit Moderatorin Ruth Moschner und Choreograf Cale Kalay die Noten verteilt.

Juror Cale Kalay

Neben einer Paar-Choreografie mussten die Teilnehmer auch allein ihr tänzerisches Können beweisen. David Odonkors Solo-Einlage zu Lionel Richies »All night long« wurde teils streng kritisiert. »Du hattest extreme Taktprobleme, aber das ist nicht schlimm, denn es sah aus, als hättest du den Rest der Choreografie einfach aus dem Ärmel geschüttelt«, sagte Cale Kalay. DJ Bobo legte scharf nach: »Wenn wir hier beim Fußball wären, war deine Frau letzte Woche Bundesliga, aber dein Auftritt war nur Regionalliga.«

Suzan Odonkors gutes Solo-Ergebnis aus der ersten Show rettete das Paar letztlich vor dem vorzeitigen Ausscheiden. Mit 88,5 Punkten schafften sie es auf den fünften von sieben Plätzen und werden deshalb am Freitag, 22. September, ab 20.15 Uhr zum dritten Mal auf RTL zu sehen sein.

Choreografien seit April einstudiert

Und obwohl sie bereits seit April damit beschäftigt sind, die Choreografien einzustudieren, ist der Schritt ins Rampenlicht für das Paar immer wieder etwas Besonderes. »Lampenfieber spielt immer eine Rolle, aber ich habe selten eine so harmonische Atmosphäre erlebt«, sagt Suzan Odonkor im Gespräch mit dem WESTFALEN-BLATT.

Sie habe zwischen den Kandidaten nie Konkurrenzdruck erlebt: »Alle drücken sich gegenseitig die Daumen und es sind während der Dreharbeiten echte Freundschaften entstanden.« Bis aber alle Bewegungen so locker und leicht wirken, wie sie auf dem Bildschirm zu sehen sind, sei hartes Training gefragt.

So war es für die Steinhagener zunächst schwierig, die Spannung im Körper zu halten und das richtige Timing zu finden. »Ausschlaggebend ist aber vor allem das Gesicht, denn die Mimik muss zu jedem Zeitpunkt zum Tanz passen«, sagt Suzan Odonkor.

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