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CDU-Fraktion sieht Sicherheit der Schulkinder gefährdet

Pfosten statt Umlaufschranke

Steinhagen (anb). Die Umlaufschranken auf Steinhagener Geh- und Radwegen – Fahrradfahrer sind genervt, weil sie sie mühsam umkurven müssen, und die Kommunalpolitik diskutiert immer wieder neu, wo sie sinnvoll, nötig oder auch überflüssig sind.

Eltern der Grundschule Laukshof haben auf den gefährlichen Begegnungsverkehr aufmerksam gemacht: Kinder sind hinter der Kurve nicht zu sehen. Foto: Annemarie Bluhm-Weinhold

Nun stellt die CDU-Ratsfraktion dazu einen Antrag, weil sie durch die Umlaufschranke an der Grundschule Laukshof die Sicherheit insbesondere der Schulkinder gefährdet sieht.

Denn dort ist auf dem Gehweg im vergangenen Jahr einer von zwei Bügeln der Umlaufschranke abmontiert worden – auf ausdrücklichen Wunsch des Ordnungs- und Umweltausschusses (WB vom 15. Februar 2019), nachdem die Grünen zuvor auf das Radverkehrskonzept verwiesen hatten. Dort wurde diese Umlaufsperre als extrem hinderlich bewertet. Die Verwaltung hatte Bedenken wegen der Schulwegsicherheit, ließ einen Bügel aber entfernen.

Gefährlicher Begegnungsverkehr

„Doch nun sind wir von einer Mutter der Grundschule Laukshof aufmerksam gemacht worden, dass es schon vermehrt zu gefährlichem Begegnungsverkehr zwischen Radfahrern und Fußgängern gekommen ist. Speziell Kinder sind an dieser unübersichtlichen Stelle hinter der Kurve nicht zu sehen“, sagt Dr. Mechthild Frentrup von der CDU-Fraktion. Denn die Radfahrer nutzten, um die doppelte Umlaufschranke auf der Straße Himmelreich/Laukshof zu umgehen, vermehrt den Bürgersteig. Deshalb regt die CDU nun an, die Umlaufschranke auf der Fahrbahn durch Absperrpfosten zu ersetzen. Denn die hält sie durchaus für nötig, um automobilen Schleichverkehr zwischen den Straßen Laukshof und Himmelreich zu verhindern. Pfosten sollten auch die Radfahrer wieder auf die Straße bringen. Denn im Gegenzug regt die Fraktion an, die Umlaufsperren auf dem Gehweg wieder vollständig, sprich: mit zwei Bügeln zu errichten.

Insgesamt 50 Umlaufschranken hatte die Gemeindeverwaltung auf Wunsch der Politik 2018 auf ihre Notwendigkeit hin überprüft, aber nur bei einer Handvoll entschieden: »entfernen«. Die meisten sollten erhalten bleiben oder aber durch Sperrpfosten ersetzt werden.

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