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Was vor Ort gegen Fachkräftemangel geplant ist

Realschule Steinhagen ergreift die (Ausbildungs-)Initiative

Steinhagen

Der Fachkräftemangel wird immer größer. Auch Firmen in Steinhagen und dem Altkreis Halle suchen händeringend Nachwuchs. Und die Realschule Steinhagen ergreift ebenfalls die Initiative, um Schülerinnen und Schüler und potenzielle Ausbildungsfirmen miteinander in Kontakt zu bringen - erweiterter Bildungsauftrag, könnte man das vielleicht nennen.

Von Annemarie Bluhm-Weinhold

Ein Auszubildender im Metall-Handwerk misst in einem Ausbildungszentrum die Dicke eines Werkstücks. Viele Handwerksbetriebe suchen händeringend nach Azubis. Foto: Felix Kästle/dpa

 „Doch dafür müssen die Firmen in die Schule kommen, sich vorstellen und vor allem Praktika anbieten. Nur einen Brief schreiben oder einen Aushang machen, reicht nicht“, sagt Schulleiter Frank Kahrau. Er relativiert aber: „Steinhagen braucht keine weitere Berufsmesse.“ Der Schulleiter setzt vielmehr auf gezielte Informationen zu bestimmten Berufsfeldern und vor allem die Einladung interessierter Schüler in die Betriebe. Bestenfalls als Langzeitpraktika - das heißt: immer dienstags gehen diese Praktikanten in den Betrieb. Ein Jahr lang. "Damit man sich kennen lernt. Schüler bekommen eine positive Rückmeldung aus der Arbeitswelt, bekommen Motivation. Und Firmen können sich Auszubildende heranziehen", so Kahrau.

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