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Volksbank und Sparkasse sind offen für sachliche Auseinandersetzung

Schließung: Denken die Banken um?

Steinhagen (WB/anb). Die Brockhagener protestieren gegen die geplante Schließung der Filialen von Kreissparkasse und Volksbank – unter anderem mit der Sammlung von Unterschriften. Führt die Initiative auch zu einem Umdenken im Vorstand der beiden Geldinstitute? Das WESTFALEN-BLATT fragte nach.

Lars Steinmeier, Mitinitiator der Unterschriftenliste (rechts), hier am Rande des Museums-Jubiläums am 24. Juni, im Gespräch mit Volksbank-Chef Thomas Sterthoff.          Foto: Annemarie Bluhm-Weinhold

»Wir haben eine sachliche Entscheidung aufgrund der Nutzungsfrequenz getroffen. Daran ändert die vielfache Aufregung herzlich wenig«, sagte Thomas Sterthoff, Vorstandsvorsitzender der Volksbank Bielefeld-Gütersloh. Er habe einige Gespräche geführt, unter anderem mit Alt-Bürgermeister Heinrich Consbruch und am Samstag am Rande der Feierlichkeiten im Historischen Museum mit Lars Steinmeier, Mitinitiator der Brockhagener Unterschriftensammlung. Für eine sachliche Auseinandersetzung stehe er zur Verfügung, für Emotion und Unsachlichkeit nicht. Die Argumentationen werden nun gesammelt, sagte er weiter: »In den nächsten ein bis zwei Wochen werden wir neu bewerten, ob diese einen Einfluss auf unsere Entscheidung haben.«

SB-Terminal und Auszugsdrucker zusätzlich laut Volksbank »sachlich nicht gerechtfertigt«

Dass die Bargeldversorgung gesichert sein müsse, stehe außer Frage, so Sterthoff. Ein SB-Terminal und einen Kontoauszugsdrucker zusätzlich hält er aufgrund der Kundenfrequenz rein sachlich nicht für gerechtfertigt.

»Wir sind offen für Gespräche und die Diskussion«, sagte Heidi Kirsch, Sprecherin der Kreissparkasse. Bisher sei noch keine Unterschriftenliste übergeben, es habe sich kein Interessenvertreter gemeldet. »Das warten wir ab. Um einzelne Rückmeldungen haben wir uns gekümmert.«

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