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Kultur im Park, Seifenkistenrennen und Oldtimer-Schau: Besucher kommen in Scharen - mit Video

Steinhagen feiert

Steinhagen  (WB). 14 statt 24 Grad, Nieselregen statt Sonnenschein am Vormittag: Aber wer braucht schon Sommer, wenn Steinhagen feiert? Hunderte Besucher haben am Sonntag die Premiere des Steinhagener Dorf-Festivals zu einem Erfolg gemacht.

Annemarie Bluhm-Weinhold

Trotz der Kälte: Ein Schlückchen Wein im Bürgerpark genießen (v.l.) Detlef Thiele, Ursula Gronau, Gaby Thiele und Robert Gronau. Foto: Annemarie Bluhm-Weinhold

Kultur im Park, Seifenkistenrennen und die Oldtimer: Jede Veranstaltung für sich, aber vor allem die Kombination ist gut angekommen. Und wer Lust hatte, schaute auch in der neuen Gemeindebibliothek und im Museum vorbei.

Schönes Ambiente, beste Unterhaltung im Bürgerpark

Die Familien Leopoldseder und Rauer hatten es sich auf der Picknickdecke im Bürgerpark bequem gemacht. Viel Programm gab’s für die Kinder, und Andrea Rauer lobte: »Es ist viel los, und das Ambiente ist sehr schön.« Idylle pur: Die Entenfamilien waren ebenfalls unterwegs – und im Teich schwammen die Fisch-Installationen von Ulf Strippelmann.

Ein Gast aus Bielefeld war Dietmar Gutonik: »Ich habe das Blueskonzert gehört. Das war vom Feinsten. Jetzt schaue ich mir das Museum an. Und dann will ich noch die Oldtimer sehen.«

30 Oldtimer auf dem Marktplatz

Mehr als 30 historische Gefährte waren auf dem Marktplatz zu bestaunen. Darunter der 45 Jahre alte Triumph Spitfire von Patrick Twistel aus Quelle: »Wenn das Wetter gut ist, fahre ich ihn jeden Tag. Oldtimer sollen nicht nur in der Garage stehen. Bewegung bekommt ihnen am besten.« Das gilt auch für Motorräder wie die DKW 200 RT, Baujahr 1952 des Steinhageners Reinhard Wehmeier: »1000 Kilometer mache ich pro Jahr.«

Seifenkistenrennen: schnelle Gefährte und tückische Zeitmessung

Nur ein paar Meter waren es, die die 30 Teilnehmer des Seifenkistenrennens zurückzulegen hatten. Doch die erwiesen sich als tückisch. Denn im Nieselregen versagte die Zeitmessung. Gut beschirmt ging es schließlich doch. Der Zeitplan war hinfällig, die Rennfahrer nahmen’s gelassen. Die schnellsten waren in der Juniorklasse Gavin Drücker, gefolgt von Johanna Plaß und Fynn Laser, in der Seniorenklasse Guido Drücker, Joel Gerbasi und Nico Koch.

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