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Musikschule Ton und Tanzschule Dröge führen den »Nussknacker« im Ratssaal auf

Tanz und Musik reichen sich die Hand

Steinhagen (WB). Anmutig schweben die Zuckerfeen durch den Ratssaal, nachdem der strenge Marsch des Nussknackers verklungen ist. Und schon nach kurzer Zeit ist klar: Wie sich Tanz und Musik hier die Hand reichen, macht die Aufführung der Nussknacker-Suite zu einem ganz besonderen Erlebnis.

Sara Mattana

Beim »Tanz der Zuckerfee« schweben die weiß gekleideten Tänzerinnen der Tanzschule Dröge durch den Ratssaal. Foto: Sara Mattana

Etwa 150 Besucher sind am Samstagnachmittag gekommen, um die unterschiedlichen Darbietungen des Stücks mitzuerleben. Denn es ist das erste Mal, dass die Musikschule Ton gemeinsam mit den Tänzerinnen von Tina Dröge auftritt. »Über eine Zusammenarbeit nachgedacht haben wir schon häufiger und bei dieser Ballett-Suite geht es ohne Tanz einfach nicht«, sagt Musikschulleiterin Olga Teske, die im Januar mit den intensiven Proben für den Auftritt begonnen hat.

Denn nachdem feststand, wie die Stücke musikalisch und tänzerisch umgesetzt werden, hieß es fleißig üben. Und dass sich diese Mühen ausgezahlt haben, stellen die Tänzerinnen und Musiker nun unter Beweis. Denn während die Musiklehrer Piotr Miloslawski, Olga Teske, Anna Unruh, Larissa Becker, Daria Friesen und Marianna Warkentin mit ihren Schülern am Klavier, am Cello und an der Violine begeistern, fallen die Tänzerinnen schon mit ihren schillernden Kostümen ins Auge.

Ballett-Tänzerinnen erwecken die Geschichte des Nussknackers zum Leben

Mit Pailletten-Kleidern, als chinesische Damen oder elegante Ballett-Tänzerinnen erwecken sie die Geschichte des Nussknackers zum Leben. Denn während die Jüngsten zu »Küss mich, halt mich« über die Bühne wirbeln, treten Carlotta Kopmann, Celine Rulik, Milena Ehlers und Pauline Pollert in weißen Ballkleidern als elegante Zuckerfeen auf. Außerdem bringen die Tänzerinnen den Blumenwalzer und den Chinesischen Tanz aufs Parkett, während Renate Strakeljahn zwischendurch aus der Geschichte des Nussknackers liest. Als Mitglied des Fördervereins der Musikschule schlüpft sie in die Rolle der Erzählerin und berichtet von den Abenteuern der kleinen Holzfigur.

Musikalisch vertont werden diese dann von den Sechs- bis 50-Jährigen Schülern der Musikschule Ton – sei es der Marsch am Klavier oder der Hebräische Tanz an der Violine. So bringt das Zusammenspiel von mal sanften, mal kraftvollen Tönen und vielseitigen Choreografien den Kampf des Nussknackers gegen den Mäusekönig und den Ball im Schloss Zuckerburg in einer ganz eigenen Interpretation nach Steinhagen in den Saal des Rathauses..

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