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»Lecker Feuer«: Ökumenischer Pfingst-Familiengottesdienst unter freiem Himmel

Unterhaltsame Elemente kommen an

Steinhagen-Brockhagen (WB/mk). Neben der Taube und der Rose gehört das Feuer zu den wichtigsten Pfingstsymbolen. Auf vielen Darstellungen werden die Jünger Jesu mit Feuerzungen über den Köpfen abgebildet, die das Erscheinen und die Erleuchtung durch den Heiligen darstellen sollen.

Die Posaunenchöre aus Brockhagen, Steinhagen und Harsewinkel lieferten den musikalischen Beitrag. Foto:

Am sonnigen Pfingstmontag wurde diese große Bedeutung einmal mehr deutlich, denn die evangelischen Kirchengemeinden Brockhagen und Steinhagen hatten gemeinsam mit der katholischen Gemeinde St. Hedwig einen Open-Air-Gottesdienst unter dem Titel »Lecker Feuer« auf die Beine gestellt. »Wir haben das Motto ausgewählt, da Feuer Leben und Geselligkeit schafft. Erst geht es um das Feuer in der Pfingstgeschichte, dann wollen wir bei Stockbrot und Bratwurst zusammensitzen«, sagt Gemeindereferent Simon Wolter, der sich über regen Zuspruch freute.

»Wo Feuer ist, da ist auch Leben.«

»Wo Feuer ist, da ist Leben«, führt der katholische Gemeindereferent aus. Hier gehe es um die positive, vereinende Fähigkeit von Feuer, wie es in der Pfingstgeschichte der Fall sei. Feuer werde dabei auch sinnbildlich verwendet. Die Jünger sollten das Evangelium mit »Feuer und Flamme« verbreiten. Eine Art Brückenbau zwischen Ländern und Kulturen, den der Pfarrer der Kirchengemeinde Brockhagen, André Heinrich, unterhaltsam in Szene setzte.

Dabei setzte er auf die Spontanität der Besucher, denn diese mussten in unterschiedliche Rollen schlüpfen. So gab es eine Gruppe Römer, eine Gruppe Griechen eine Gruppe Ägypter oder eine Gruppe Juden, die jeweils für ihre sie typische Wörter wie Caesar, Olympia, Ramses oder Shalom nach Aufforderung von André Heinrich aufsagen mussten. Durch die Einbeziehung des Publikums wurde die Pfingstgeschichte deutlich aufgelockert. Ein lockerer, aber dennoch feierlicher Gottesdienst, der bei den Besuchern sehr gut ankam und demonstrierte, welch großes Potenzial die Ökumene bieten kann.

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