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Die Gemeinde Steinhagen hat bereits ein Netzwerk gegen Einsamkeit – Jahresbericht des Generationenbüros ist stark von Pandemie geprägt

Viele Gespräche in ein „Offenes Ohr“

Steinhagen

Bundesfamilienministerin Anne Spiegel hat gerade ein Kompetenznetz ins Leben gerufen, um Menschen Wege aus der Einsamkeit zu eröffnen. Denn Einsamkeit wird offenbar zu einem immer größeren Problem, verstärkt durch Corona. Wie ist das in Steinhagen?

Von Annemarie Bluhm-Weinhold

Einsamkeit nicht nur älterer Menschen hat in der Pandemie zugenommen – ein Netzwerk mit Hilfs- und Gesprächsangeboten gibt es in Steinhagen bereits. Foto: imagoimages

In der Gemeinde gibt es längst ein Netzwerk – oder sogar mehrere. „Steinhagen hilft sich“ ist eine praxisorientierte Hotline des Generationenbüros im Rathaus, die Einkaufshilfen ebenso wie Fahrten ins Impfzentrum organisiert. Das „Offene Ohr“ ist eine Kooperation der Gemeinde mit dem Familienzentrum und den Kirchengemeinden, die Gespräche ermöglicht, sich der Sorgen und Ängste der Anruferinnen und Anrufer annimmt. Von etwa 50 Personen, die im Lockdown kaum Kontakt zur Außenwelt hatten, wurde das Angebot wahrgenommen. Den meisten ging es tatsächlich um ein Gespräch, für einige musste weitere Unterstützung organisiert werden.

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