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A 33: An der Bielefelder Straße entsteht an der Rampe 250 Meter lange Wand

Weiteres Stück Schallschutz

Steinhagen  (WB). Etwa zehn Wochen Bauzeit sind eingeplant: An der künftigen Autobahnauf- und -abfahrt Bielefelder Straße entsteht eine der weiteren Lärmschutzwände entlang der A 33-Trasse. Am Dienstag beginnen dafür die Bauarbeiten.

Volker Hagemann

Blick auf die Brückenrampe der Bielefelder Straße: Hier entsteht ab heute eine Lärmschutzwand. Foto: Annemarie Bluhm-Weinhold

Die geplante Lärmschutzwand in diesem Bereich soll sich auf 250 Metern Länge erstrecken und eine Höhe von zwei Metern erhalten. Von Dienstag bis vor­aussichtlich Ende August wird sie im Auftrag des Landesbetriebs Straßen.NRW/Regionalniederlassung OWL errichtet. Ausführendes Unternehmen ist die Firma Eudur-Bau aus Herzebrock-Clarholz.

An der Rampe der Brücke

»Die Lärmschutzwand wird auf der Südseite der Bielefelder Straße errichtet«, kündigt Sven Johanning, Pressesprecher von Straßen.NRW, an. »Sie beginnt also – vom Steinhagener Ortskern aus gesehen – auf der rechten Seite der Bielefelder Straße, auf Höhe des Spielsalons im ehemaligen Gebäude der Brennerei Niederstadt. In einem leichten Bogen geführt, wird sich die Wand bis zur eigentlichen Autobahntrasse erstrecken«, erklärt Johanning.

Das Bauwerk werde an der Böschungskante der Brückenrampe errichtet. »Der Auftrag ist an die Firma Eudur-Bau vergeben, die ja entlang der A 33-Trasse schon mehrere ähnliche Lärmschutzwände errichtet hat. Auch diese Wand wird aus Beton gefertigt und erhält eine hochabsorbierende Oberfläche, die den Schall des künftigen Autobahn- und des Zubringer-Verkehrs schlucken soll«, so der Pressesprecher.

Verkehr bleibt zweispurig

Aktuell wichtig für die Autofahrer auf der Bielefelder Straße sei die möglichst geringe Beeinträchtigung des Verkehrsflusses, betont Sven Johanning: »Damit ein gesicherter Arbeitsraum für die Bauarbeiter zur Verfügung steht, wird der Verkehr auf der Bielefelder Straße weiterhin zweispurig an der Baustelle vorbei geführt. Lediglich die beiden Fahrstreifen werden jeweils um nur wenige Zentimeter eingeengt. Es dürfte also unterm Strich keine Auswirkungen auf den fließenden Verkehr haben.«

Der Bau der Lärmschutzwand ist ein weiterer Teil in der Reihe der Maßnahmen im Trassenabschnitt 6, dem 7,9 Kilometer langen Teilstück der künftigen A 33, das derzeit zwischen dem Straßenkreuz mit dem Ostwestfalendamm in Bielefeld und dem Schnatweg in Steinhagen/Ortsgrenze zu Künsebeck entsteht. Die Baukosten allein für die 250 Meter lange Lärmschutzwand kann Sven Johanning nicht konkret beziffern: »Das fällt unter die Gesamtkosten des ganzen Trassenabschnitts.« Diese liegen bei 90 Millionen Euro, davon entfallen 17 Millionen Euro auf den notwendigen Grunderwerb und 73 Millionen Euro auf die eigentlichen Baukosten der Autobahn.

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