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Konzern nimmt Stellung zu Verzögerungen bei Glasfaser-Projekt und sieht die Verantwortung in Halle

Telekom: Übergabetermin ist nicht zu halten

Halle/Bonn

Der Ärger um die deutlich verzögerten Freischaltungen von Glasfaser-Anschlüssen im Haller Außenbereich geht in eine neue Runde. Ein Telekom-Sprecher hat jetzt auf Fehler und Versäumnisse des stadteigenen Haller Unternehmens für den Leitungsausbau verwiesen.

Von Stefan Küppers

Modernste Glasfaserkabel sind im Haller Außenbereich für insgesamt 805 Häuser verlegt worden. Doch bis Kunden dies nutzen können, dürfte nach den jüngsten Äußerungen der Telekom noch eine unbestimmte Zeit vergehen. Foto: dpa

Die Telekom hat am Donnerstag jede Verantwortung für Verzögerungen bei der von vielen Bürgern erhofften Freischaltung von Glasfaseranschlüssen im Außenbereich von Halle zurückgewiesen (WB vom 5. August „Telekom steht auf der Leitung“). Zugleich hat ein Sprecher des Kommunikationskonzerns aus Bonn auf Probleme und Versäumnisse bei der hallewestfalen.net hingewiesen, dem stadteigenen Tochterunternehmen, das die 137 Kilometer Glasfaserleitungen in Haller Ortsteilen verlegt hat. Wie Telekom-Sprecher George McKinney weiterhin sagte, werde der für den 12. August geplante Übergabetermin des Netzes durch die hallewestfalen.net an die Telekom nicht zu halten sein. Die Telekom ist Pächter und Betreiber des Netzes, das für 19 Millionen Euro (90 Prozent Förderung durch Bund und Land) von Halle gebaut wird.

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