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15,6 Prozent weniger Gläubige in Verl

Verl (ack) - Die katholische Kirche in Verl stimmt die Gläubigen auf schwere Zeiten ein. Im aktuellen Pfarrbrief hat sie die Zahl der Mitglieder veröffentlicht und mit denen von 2000 verglichen. Demnach haben die drei Gemeinden in Verl 15,6 Prozent ihrer Mitglieder verloren.

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In Kaunitz fällt das Minus besonders deutlich aus. Foto:

14 691 waren es im Jahr 2000, 12 403 im Jahr 2020. 2288 Gläubige weniger. In Verl liegt das Minus bei 13,5 Prozent (2000: 9740; 2020: 8422), in Kaunitz bei 26,3 Prozent (2000: 3236; 2020 2386) und in Sürenheide bei 7 Prozent (2000: 1715; 2020: 1595). Bundesweit sank die Zahl der Gläubigen um 15,7 Prozent. Eine Zahl, die dem Rückgang der drei Gemeinden in Verl entspricht.

In Schloß Holte-Stukenbrock ging die Mitgliederzahl um 19,9 Prozent zurück. Allein Sende verzeichnete ein Minus von 24,6 Prozent. Die weiteren Zahlen: Stukenbrock minus 21 Prozent; Schloß Holte minus 19,4 Prozent, Liemke minus 17,4 Prozent und Stukenbrock-Senne minus 7,9 Prozent.

„Die Entwicklung der Gemeinden in den vergangenen 20 Jahren haben für alle spürbar viel verändert. Pastorale Räume sind entstanden, Skandale sind durchlitten, Austritte sind zu verzeichnen. Sicher haben Menschen zum Glauben gefunden, aber die Kirchen sind spürbar leerer geworden. Statistiken erzählen einiges. Die Zukunft wird noch schwerer“, heißt es im Pfarrbrief.

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