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Verl

17 Malwettbewerb-Sieger ausgezeichnet

Verl (matt) - „Was machen? Wie einen positiven Impuls bei Schüler setzen bei all den schlechten Nachrichten? Wie die Gedanken auf etwas Schönes lenken?“, dachte Susanne Freyer, Kunstlehrerin am Gymnasium Verl und initiierte einen Malwettbewerb. Jetzt stellte die Schule die Ergebnisse vor.

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30 Schülerinnen aus Erprobungs-, Mittel- und Oberstufe haben teilgenommen. 17 von ihnen wurden ausgezeichnet, 9 davon mit einem Sonderpreis. Eines der schönsten Werke ist das von Luise Kleinelanghorn.

Bleistift und Aquarellfarben

Die berühmten Hände aus Michelangelos „Die Erschaffung Adams“ berühren sich in diesem Fall fast nicht, sondern scheinen den Kontakt mit einem Blumenarrangement zu suchen. Die Hände sind mit Bleistift gezeichnet, die Blumen entstanden aus Aquarellfarben. „Schöner kann man die Schöpfung des Lebens nicht darstellen“, fand Susanne Freyer.

In der Tat ist es ein sehenswertes Werk, das die 17-Jährige realisiert hat. „So ganz genau, wie ich auf diese Idee gekommen bin, weiß ich gar nicht“, erklärt die Oberstufenschülerin, die mit ihrem Bild Platz eins in ihrer Altersklasse belegt. Mehr als 20 Stunden habe sie an dem Bild gearbeitet.

Beste Beiträge der Mittelstufe

Nicht minder aufwendig und gelungen sind die Bilder von Mona Grundmeier und Maileen Friesen. Es sind die besten Beiträge aus der Mittelstufe. Auch die Tulpenskulptur von Fiona Genseke, die m Frühjahr noch als Sechstklässlerin in der Erprobungsstufe war, gehört zu den Siegerbildern. Im Stil von Impressionisten wie Gustave Caillebotte oder Claude Monet brilliert die Frühlingslandschaft von Alketa Musa aus der damaligen 6c. „Sehr beeindruckend, dass eine Zwölfjährige das mit dieser Technik schon so hinbekommt“, spart die Kunstlehrerin und Jurorin nicht mit Lob.

Sonderpreise des Fördervereins

17 der insgesamt 30 bei dem Wettbewerb eingereichten Bilder waren prämierungswürdig. Und außerdem wurden neun weitere Schüler mit einem Sonderpreis des Fördervereins bedacht. „Auch deswegen, weil die Schüler insgesamt etwas Bleibendes geschaffen haben, das nach Außen trägt“, erklärt Schulleiter Matthias Hermeler. Carsten Brander ist der einzige männliche Nachwuchkünstler unter den Preisträgern. Während die jeweils Besten einer Stufe sich über einen Heimatgutschein in Höhe von 25 und 30 Euro freuen durften, spendierte der Förderverein des Gymnasiums zusätzlich Schulshirts für die teilnehmer. Alle Werke sollen ab kommender Woche in der Schule während einer Ausstellung gezeigt werden.

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