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350 Portionen Reibeplätzchen to go

Sürenheide (abb) - Ein leckerer Duft ist am Sonntag durch das „Tote Viertel“ hinter der Autobahn in Sürenheide geströmt. Auf dem Hof Stickling wurden Reibeplätzchen gebacken, mehr als 350 Portionen. Auch von der Löschgruppe kam eine Großbestellung.

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Am Wochenende hätte das 44. Pfarrfest in Sürenheide stattgefunden. Noch nie ist es ausgefallen und das sollte auch in Corona-Zeiten so bleiben. Daher entschloss sich der Festausschuss, „Reibeplätzchen to go“ und einen Bringdienst anzubieten. In den vergangenen Wochen gab es fast 300 Vorbestellungen, am Sonntag konnten Kurzentschlossene auch noch ihre Wünsche äußern.

Zwei Zentner Kartoffeln 

Gebacken wurde die Spezialität auf dem Hof von Maria und Hannes Stickling, die wie jedes Jahr das Gas für die drei großen Pfannen spendierten. Der Teig wurde direkt vor Ort zubereitet. Nach dem Ausbacken wurden die Portionen zum Pfarrheim gebracht. Dort konnte die Kartoffeldelikatesse dann von den Bürgern abgeholt werden. Insgesamt zwei Zentner Kartoffeln verarbeiteten die Helfer. Gespendet wurden die Kartoffeln von Landhandel Pauli sowie Markus Gerkens, dem Ehemann von Mitinitiatorin Nicole Gerkens, die sich äußerst zufrieden zeigte. „Unsere Erwartungen wurden klar übertroffen und es klappt alles wunderbar.“

Die Sürenheider freuten sich insbesondere über zwei Großbestellungen. So gingen allein 30 Portionen nach Gütersloh-Kattenstroth. Und auch der Löschzug Sürenheide der Freiwilligen Feuerwehr forderte 30 Portionen an. „Es ist richtig schön, dass uns die Feuerwehr nicht im Stich lässt“, freute sich Nicole Gerkens. Die Feuerwehrleute seien auch sonst immer zahlreich beim Pfarrfest vertreten.

Reibeplätzchen direkt aus der Pfanne

Eine Portion holte sich auch der Kaunitzer Pfarrer Joachim Cruse ab, während sich der Sürenheider Pfarrer Markus Korsus direkt an der heißen Quelle im „Toten Viertel“ bediente. Besonders freute sich Nicola Stickling, dass auch viele Nachbarn der St.-Judas-Thaddäus-Kirche Bestellungen aufgaben. „Viele haben mit der Kirche eigentlich nicht viel am Hut, aber für die Reibeplätzchen kommen sie jedes Jahr zum Pfarrfest.“ Vielleicht würde ja so eine gewisse emotionale Nähe zur Kirche aufgebaut. Der Erlös der Aktion wird der „Libelle“ in der Helfgerd-Siedlung zur Verfügung gestellt.

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