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71 Mannschaften beim Sürenheider Vereins- und Firmenschießen

Amnestie für die Gans

Verl-Sürenheide (WB). Ein schnatternder Hauptgewinn, ein Frühstückskorb für den Bürgermeister und hochprozentige Siegerteams. Die zweite Ausgabe des Vereins- und Firmenschießens der Sürenheider Georg-Schützen bot wieder gute Unterhaltung. Der Hauptgewinn darf sich über eine Amnestie freuen.

Andreas Berenbrinker

Siegerehrung beim Spaßschießen: Es freuen sich Frank Balsliemke (von links), Losfee und Königin Katy Schumacher, Lukas Tönsfeuerborn, Birgit Kosfeld, Brudermeister Helmut Kosfeld, Simon Rehpöhler, Thomas Piepenbrock, Christian Wieschott und Florian Ahrens. Foto: Andreas Berenbrinker

Für Denise Wollny war sofort klar, dass ihr Gewinn niemals im Kochtopf oder im Backofen landen wird. Gemeinsam mit ihrem Vater Heiko Wollny und Kevin Schulz gewann die Gütersloherin beim Schießwettkampf für Jedermann in Sürenheide eine leibhaftige Gans. »Eine Freundin hat einen Bauernhof, da wird es der Gans bestimmt gut gehen«, sagte Denise Wollny lachend.

Wie das Federvieh vom Sürenheider Schießstand in die Kreisstadt kommen sollte, war noch nicht ganz sicher. »Aber für die Gans finden wir ganz bestimmt eine Lösung«, so Brudermeister Helmut Kosfeld, der gemeinsam mit seiner Frau Birigt und einem großen Helferteam die zweite Ausgabe des Vereins- und Firmenschießen organisierte.

In Dreierteams

Gut zwei Wochen konnten Dreierteams ihr Schießkönnen am Schießstand demonstrieren. Die einzige Bedingung: Nur ein Mannschaftsmitglied durfte aktiver Schütze in einem Verein sein. Von der Resonanz zeigten sich die Kosfelds begeistert. »Wir waren letztes Jahr schon hochzufrieden, jetzt hatten wir noch 20 Teams mehr dabei«, so Birgit Kosfeld, die sich über 71 Mannschaften freute.

Bei der Siegerehrung bekamen die drei erstplatzierten Teams Pokale. Hier ging es hochprozentig zu und auch der Bereich unter der Gürtellinie wurde bedient. Beste Schützen waren Dominik Hermes, Lukas Tönsfeuerborn und Pascal Weigel von den »Bacardi Ultras«. Knapp dahinter landeten die »Jägermeister Ultras« mit Thomas Piepenbrock, Simon Rehpöhler und Yannick Straube. Dritte wurden die »Hodenkobolde« mit Florian Ahrens, Frank Balsliemke und Christian Wieschott. Die von Verler Unternehmen und Gastronomiebetrieben gestifteten Preise wurden gelost. »Es soll hier einfach mehr um den Spaß, als um den Wettkampf gehen«, sagte Helmut Kosfeld und so durften sich »Die wilden Drei« auf Platz 15 über einen Frühstückskorb freuen. Dahinter steckten Bürgermeister Michael Esken, Beigeordneter Heribert Schönauer und Monika Ganzer, die ab 2020 die Federführung zum »Verler Leben« bei der Stadt innehat.

Gesellige Sache

Für die Verpflegung bei der nächsten Vorstandssitzung der Schützen vom Sürenheider Dreiländereck ist gesorgt. Die Kompanieführer gewannen 30 Eier, der stellvertretende Brudermeister Werner Paulfeuerborn ein Fass Bier und der König und Bäckermeister Jürgen Schumacher stiftet das Brot. »Das wird eine gelungene Sitzung«, so Kosfeld lachend.

»Das ist einfach eine gesellige und lustige Sache«, so Birgit Kosfeld, für die eine dritte Auflage des Vereins- und Firmenschießens im kommenden Jahr nichts im Wege steht. Der Schützenverein sieht in der Aktion eine willkommene Werbung »und wenn nur zwei oder drei Teilnehmer dabei bleiben und öfters zum Schießen kommen, dann hat es sich schon gelohnt«, sagt Birgit Kosfeld.

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