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Baustart am Sennebach in Kaunitz

Kaunitz (gl) - Mit einem symbolischen ersten Spatenstich hat der Bau von zwei Mehrfamilienhäusern mit 32 Wohnungen in Kaunitz begonnen. In der Siedlung „Zum Sennebach“ errichtet die Kommunale Haus und Wohnen (KHW) auf einer Gesamtwohnfläche von mehr als 2400 Quadratmetern zwei Mehrfamilienhäuser.

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Außer 29 barrierefreien Wohnungen zwischen 50 und 95 m² werden 3 uneingeschränkt mit dem Rollstuhl nutzbare Wohnungen erstellt. „Der Mix von Zwei- bis Vierzimmer-Wohnungen bietet Raum für unterschiedliche Lebensbedürfnisse, unter anderem für Jung und Alt, Singles und Paare, Familien und Menschen mit körperlichen Beeinträchtigungen“, heißt es in einer Mitteilung der KHW. Über das Projekt war in den vergangenen Jahren viel diskutiert worden. Nachbarn waren mit der Bebauung nicht einverstanden. Die Pläne wurden mehrfach geändert.

Nun geht es aber voran. Die Rohbauarbeiten werden im Herbst dieses Jahres abgeschlossen, sodass im Anschluss die weiteren Gewerke mit ihren Arbeiten beginnen. „Wir konnten bereits vor dem Spatenstich mit vielen Gewerken die Vergabeverhandlungen führen und freuen uns besonders, dass wir wieder hauptsächlich Unternehmen des Kreises Gütersloh für diesen Neubau gewinnen konnten“, resümiert Lars Lippelt, Geschäftsführer der KHW. Die Wohnungen werden mit großen Terrassen, Balkonen und Dachterrassen ausgestattet.

„Die hohe Wohnqualität wirkt optisch zeitlos. Zur Ausstattung zählen unter anderem ein hochwertiger Vinylfußboden, Fußbodenheizung, moderne Fliesen und Armaturen im Badezimmer und bodentiefe Fenster, die den Blick in die nahe Natur gewährleisten“, heißt es in der Mitteilung. Im Untergeschoss befinden sich Waschkellerräume sowie Fahrradstellplätze und drei Stellplätze für E-Rollstühle. Die Außenfassaden werden im unteren Bereich geklinkert und nach oben hin hell verputzt.

Die KHW ist in den nächsten Jahren bestrebt, die Gebäudeemissionen in den Wohnungsbeständen deutlich zu reduzieren. Bei Neubauvorhaben setzt das Unternehmen das Vorhaben bereits um. „Dieses große Bauvorhaben in Kaunitz wird direkt an das Fernwärmenetz unserer Stadt angeschlossen, wodurch die Umwelt und das Klima geschont werden“, freut sich Bürgermeister Michael Esken.

Das Niederschlagswasser wird auf dem Grundstück durch sogenannte Drainblöcken in den oberen Bodenschichten versickern. Diese Anlage ist geschickt in die Außenanlagen integriert. Es sind insgesamt 48 Auto-Stellplätze vorgesehen. Möglichkeiten zum Aufladen von E-Autos werden vorbereitet und können bei Bedarf kurzfristig errichtet werden.

Die Häuser werden mit öffentlichen Mitteln des Landes NRW gefördert. Insgesamt werden in dieses Bauvorhaben mehr als 5,5 Millionen Euro investiert. Die Planung übernimmt das Architekturbüro Heitmann aus Gütersloh, mit dem die KHW nach eignen Angaben bereits bei anderen Bauvorhaben zusammengearbeitet hat.

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