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Beckhoff erwartet leichtes Umsatzplus

Verl (ack) - Beckhoff Automation wächst in der Krise. Das hat der geschäftsführende Gesellschafter Hans Beckhoff in einem Interview mit dem Fachmagazin Open Automation verraten. Damit kehrt das Unternehmen, dessen Umsatz 2019 um ein Prozent gefallen war, auf den Wachstumspfad zurück. 

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„In diesem Jahr rechnen wir vorbehaltlich der Entwicklung der letzten Wochen mit einem leichten Wachstum von knapp zwei Prozent auf etwa 920 Millionen Euro Umsatz“, sagt Beckhoff im Interview. Aber: Ganz so einfach wie in den vergangenen Jahren ist das Geschäft für Beckhoff Automation nicht.

Für schwarze Zahlen ist vor allem das Geschäft in China verantwortlich

Seit 2009 wuchs Beckhoff im Schnitt um 15 Prozent. Angesichts der wirtschaftlichen Folgen der Coronavirus-Pandemie allerdings sind auch zwei Prozent Wachstum in diesem Jahr ordentlich.

Getrieben wird das Geschäft vor allem von einer hohen Nachfrage aus China. 20 Prozent seines Umsatzes macht das Verler Unternehmen mittlerweile dort. Vor allem Maschinen zur Herstellung von Solarmodulen, Windenergie und im allgemeinen Maschinenbau. Dort erzielt Beckhoff den Angaben zur Folge ein Plus beim Umsatz.

Maschinenbau leidet unter Entwicklungen im Automobilbereich

In Deutschland hingegen dürfte Ende 2020 ein höheres einstelliges Minus stehen. Der Maschinenbau leide aufgrund der Entwicklungen im Automobilbereich und am weltweit reduzierten Geschäft wegen der Corona-Krise und den Spannungen im weltweiten Handel. Im Gebäudesektor sei allerdings auch in Deutschland kein Rückgang zu verzeichnen. „Die wirtschaftliche Entwicklung sehen wir derzeit akzeptabel positiv“, so Hans Beckhoff im Interview.

Der Firmenchef hat den Blick längst schon wieder nach vorn gerichtet. „Während der Corona-Krise waren unsere Produktion und die Lieferfähigkeit zu keinem Zeitpunkt eingeschränkt. Wir hatten und planen auch keine Kurzarbeit. Wir arbeiten mit voller Auslastung“, wird Hans Beckhoff zitiert.

Investitionen werden wie geplant getätigt

Auch werde weiter wie geplant investiert. „Solange mit höherer Effizienz mehr produziert werden soll, werden wir gebraucht“, so Beckhoff.

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