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Hauptschule feiert das 50-jährige Bestehen mit Ehemaligen und vielen Gratulanten

Bleibendes Andenken als Geschenk

Verl (WB/ibe). Bürgermeister Michael Esken (CDU) hat sich zum 50-jährigen Jubiläum der Hauptschule Verl ein besonderes Geschenk einfallen lassen: Im Rahmen des Umbaus der Gesamtschule soll an einer prägnanten Stelle eine Tafel an die Hauptschule erinnern.

Applaus gibt es für den Auftritt der Integrations-Schüler, die sich für die Hilfe von Lehrern und Schulleitung bedanken. Foto: Renate Ibeler

Schulleiterin Maria E. Lindner konnte jetzt zahlreiche Ehemalige, Lehrer, Eltern, Schüler im Pädagogischen Zentrum begrüßen. Musikbeiträge der Lehrerband mit Nadine Pott, Viktor Rau und Dirk Weiß untermalten die Feier.

Rückblick auf gute, alte Zeiten

Nach dem Grußwort der Schulleiterin begeisterte die Band mit dem Hit, der 1968, dem Gründungsjahr der Schule, am längsten in den Charts war: »Daydream Believer« von den Monkees. Mit einem ausführlichen Rückblick auf »Gute alte Zeiten« des ehemaligen Schulleiters Bernhard Klotz in Bild und Wort erfuhren die Anwesenden Wissenswertes über die geschichtliche Entwicklung der Schule. »1968 hatte das Land Nordrhein-Westfalen das Volksschulwesen neu geordnet«, führte Klotz aus.

Die ersten vier Schuljahre sollten die Schüler zur Grundschule gehen und dann zur neu gegründeten Hauptschule wechseln. »Learning by doing« habe im Mittelpunkt des Lernens an der Hauptschule gestanden, so Klotz. Der Start der neuen Schulform vor 50 Jahren sei problematisch und schwierig gewesen. »Die fünften und siebten Klassen wurden zunächst in der St.-Georg-Schule unterrichtet, die achten und neunten Klassen in der Marienschule.« 1970 sei dann mit dem Bau der Hauptschule begonnen worden.

Berufsorientierung

Über das »Kerngeschäft« der Hauptschule, die Berufsorientierung, referierte der ehemalige stellvertretende Schulleiter Klaus Streck. Der Bericht über die Ereignisse, Entwicklungen und Projektarbeiten der Hauptschule hätte den gesamten Abend füllen können. Das zweistündige Festprogramm reichte zeitlich für die vielen Grußworte und Auftritte gar nicht aus.

Kräftigen Applaus gab es kurz vor Schluss noch für den Auftritt von Integrations-Schülern mit Lehrer Jörg Wörsching, die sich bei den Lehrern und der Schulleitung für die Unterstützung bedankten. Interessant war auch die Präsentation mit zahlreichen Fotos vom Ganzheitskonzept »Hauptschule heute«. »Offene Gespräche sind manchmal wichtiger als geplanter Unterricht«, stellte Referentin Monika Hagemann heraus. In der nächsten Woche findet die Entlassungsfeier der Schüler mit Zeugnisübergabe statt.

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