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Ein Bürgerverein für den Verler Westen

Verl (matt)

Bornholte hat ihn, Sürenheide ebenfalls, Kaunitz sowieso und in Sende ist er eigentlich aus dem Ortsteil nicht wegzudenken: ein Bürgerverein. Nun gibt es so einen Zusammenschluss auch im Verler Westen.

Der Gründungsvorstand: (v. l.) Jan-Hendrik Bade, Hans-Peter Jakobfeuerborn, Michael Diels, Ulrich Pollmüller, Sabina Teichgröb, Frank Nitsch, Sebastian Dahlkötter, Verena Echterhoff und Marita Güth. Foto:

Der hat sich jetzt unter Federführung zum Teil führender CDU-Mitglieder gegründet und nennt sich schlicht Verler Westen. „Der Begriff fasst am besten diesen Bereich zusammen“, erklärt Sebastian Dahlkötter, Gründungsvorsitzender des jüngsten Ortsteil-Vereins in der Ölbachstadt. 

Aber was zählt denn alles zum Westen Verls? „So genau kann man das gar nicht definieren und wollen wir auch gar nicht. Aber grob gesagt: alles, was vom Westring in Richtung Varenseller Straße liegt“, erklärt Sebastian Dahlkötter. 

Vor rund sechs Monaten wurde das Projekt „Bürgerverein Verler Westen“ auf digitalen Plattformen wie Zoom konkret angeschoben. Rund 25 Interessierte waren bei der Gründungsversammlung dabei. Heterogen, digital, bürgernah will der Verein sein. 

„Wir möchten eine gemischte Gruppe aus Alt und Jung sein: Frauen wie Männer, unterschiedliche Interessen und Meinungen“, erklärt Sabina Teichgröb, zweite Vorsitzende und erst vor 13 Monaten von Köln nach Verl gezogen. 

Dynamik fördert Probleme zutage

Möglichst viele unterschiedliche Strömungen wolle der Verein binden. Natur, Leben und Gewerbe. Das ist kennzeichnend für den Verler Westen mit der Sielhorstsiedlung, der Neubausiedlung am Jostweg und an der Platinstraße und seinen Streusiedlungen, den Gewerbegebieten an Eiser- und Chromstraße, aber auch den weiten Flächen im Bereich Im Vien sowie Stroth- und Brennheide. Das Droste-Haus gehört genauso zum Verler Westen wie der neue Wertstoffhof, Beckhoff Automation und auch das große in Planung befindliche Wohnprojekt am Östernweg. 

So viel Dynamik fördert auch Probleme zutage, wo – aus Sicht des Bürgervereins – Handlungsbedarf im Sinne der Bürger bestehe. Diese Probleme will der Verein in Arbeitskreisen angehen. Er will sich für Verkehrsberuhigung, den Ausbau von Fuß- und Radwegen sowie mehr Parkflächen einsetzten. Auch Sicherheit sei ein Thema, so Sabina Teichgröb. Sie stellte den Wunsch nach besserer Straßenbeleuchtung in den Raum. Vor allem fehle dem Verler Westen ein Zentrum genauso wie beispielsweise ein Bäcker. Und grün soll der Verler Westen bleiben.

Ansprechpartner für die Verwaltung

Die formalen Prozesse muss der neue Verein erst noch durchlaufen. Angefangen von der Eintragung ins Vereinsregister bis zur Anerkennung der Gemeinnützigkeit. „Vor allem haben der Rat und die Verwaltung jetzt einen Ansprechpartner, wenn es um die Belange des Verler Westens geht“, sagte Bürgermeister Michael Esken (CDU). Er begrüßte die Vereinsgründung. 

Mit dem Entwicklungskonzept Eiserstraße sowie im Nachgang einer Bürgerversammlung sei der Wunsch nach Gründung eines Vereins entstanden und jetzt konkret geworden, erklärte der Gründungsvorsitzende. Sebastian Dahlkötter war treibende Kraft. 

Regelmäßige Treffen geplant

Im Gründungsvorstand befinden sich mit Ausnahme Frank Nitsch, zuständig für die Vereinsfinanzen, Bewohner aus dem Verler Westend. Marita Güth und Hans-Peter Jakobfeuerborn sind für die Schriftführung verantwortlich. Verena Echterhoff und Michael Diels übernehmen die digitale Kommunikation über das Internet und Social-Media-Kanäle. Als Beisitzer ziehen zudem mit Jan-Hendrik Bade und Ulrich Pollmüller zwei weitere CDU-Politiker in den Gründungsvorstand ein. 

Außer Arbeitskreisen will der Verein regelmäßig einen Stammtisch veranstalten. Der erste findet am 15. Oktober statt. Schon im Vorfeld können Bürger mit dem Verein in Kontakt treten. Die Website funktioniert, und auch ein eigenes Logo hat der Verein bereits entwickelt.

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