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Filmreihe für Verler Senioren startet am Mittwoch

Verl (gl)

Vier Termine gibt bei der Verler Senioren-Kinoreihe in diesem Jahr. Das Programm in der Übersicht.

Der israelisch-deutsche Spielfilm „Am Ende ein Fest“ wird am 20. April in der Reihe für Senioren im DRK-Heim an der Österwieher Straße gezeigt.

Verl (gl) - Bereits im Januar sollte die neue Filmreihe für Seniorinnen und Senioren starten. Coronabedingt mussten die ersten Termine jedoch abgesagt beziehungsweise verschoben werden. Nun aber soll es – sofern es die Coronalage zulässt – endlich losgehen.

Kolpingsenioren machen den Anfang

Als erster Film ist am Mittwoch, 9. März, „Die göttliche Ordnung“ geplant. Dazu laden die Verler Kolpingsenioren ins Pfarrzentrum St. Anna ein. Ab 15 Uhr gibt es eine Kaffeetafel, der Film beginnt dann um 15.30 Uhr. Und darum geht es: Die Schweiz im Jahr 1971. Hausfrau Nora lebt mit Mann und Söhnen in einem Dorf. Seit 1968 ist ein Ruck durch die Gesellschaft gegangen, das soziale Gefüge ist im Wandel, doch abseits der großen Städte ist davon noch nicht viel zu spüren. Auch an Nora ist der gesellschaftliche und soziale Wandel bislang spurlos vorübergegangen. Doch dann beginnt sie, sich leidenschaftlich und in aller Öffentlichkeit für das Frauenwahlrecht einzusetzen und eckt damit im Dorf an. Nora ist wild entschlossen, das Wahlrecht durchzusetzen, und muss dazu genügend Männer überzeugen.

Fortgesetzt wird die Reihe am Dienstag, 5. April, um 15 Uhr im Heimathaus mit dem Film „Verl im Jahr 1965“. Die 45-minütige Dokumentation des inzwischen verstorbenen Verlers Alfons Eikenbusch zeigt, wie sehr sich Verl in den vergangenen Jahrzehnten verändert hat. Mit seiner Kamera hat er im Jahr 1965 ein vielfältiges Bild eingefangen, das manche Erinnerung weckt. Im Anschluss an die Filmvorführung des Heimatvereins besteht bei einer kleinen Bewirtung Gelegenheit zum Austausch.

Bibliothek zeigt „Alters-WG“

Der israelisch-deutsche Spielfilm „Am Ende ein Fest“, der am Mittwoch, 20. April, gezeigt wird, beschäftigt sich auf melancholisch-humorvolle Weise mit dem Altwerden und dem Willen zur Selbstbestimmung. Zwar lebt Yehezkel (72) mit seiner Frau Levana in einem betreuten Heim, aber das Paar ist nicht auf permanente Pflege angewiesen. Als ihr Freund Max beschließt, zu sterben, entscheiden sich die drei zur Sterbehilfe. Zu dem Filmabend, der um 18 Uhr im DRK-Heim (Österwieher Straße 22) beginnt, lädt die Ambulante Hospizgruppe ein.

Am Mittwoch, 4. Mai, wird dann der im Februar ausgefallene Filmnachmittag in der Bibliothek nachgeholt. In „Und wenn wir alle zusammenziehen?“ gründen fünf Rentnerinnen und Rentner eine „Alters-WG“. Was sie sich in der Theorie wunderbar vorgestellt haben, ist in der Praxis nicht so einfach. Das Zusammenleben schürt manchen Konflikt und bringt unliebsame Wahrheiten ans Licht. Der Filmnachmittag mit Kaffee und Gebäck beginnt um 14.30 Uhr. Für diese Veranstaltung, bei der die 2G-Regel gilt, wird um Anmeldung bei Sandra Hasenbein unter 05246/961204 oder per E-Mail an sandra.hasenbein@verl.de gebeten. Der Eintritt zu allen Terminen ist frei.

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