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Verl

Gottesdienste zu Weihnachten fallen aus

Verl (gl) - In Verl gibt es in diesem Jahr keine Weihnachtsgottesdienste: Der Pastorale Raum Am Ölbach hat die Messen in Verl und in Schloß Holte-Stukenbrock abgesagt. Stattdessen sollen die Gottesdienste im Internet übertragen werden.

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„Nach einstimmigem Beschluss aller Gremien im Pastoralen Raum Am Ölbach gebe ich bekannt, dass ab dem 23. Dezember keine öffentlichen Gottesdienste bis zur Beendigung des Lockdowns gefeiert werden“, schreibt Pfarrer Karl-Josef Auris in einer Mitteilung. Das heißt: Bis mindestens zum 10. Januar gibt es keine Messen. „Wir treffen diese Entscheidung, weil das Virus in alle Bevölkerungsschichten eingedrungen ist. Die Inzidenzzahl um 400 spricht eine eigene Sprache. Aus Solidarität mit dem Pflegepersonal und den Ärzten, die am und über dem Limit arbeiten, treffen wir diese Entscheidung. Der Schutz des menschlichen Lebens hat höchste Priorität. Beten wir für die Toten in Verl und in Schloß Holte-Stukenbrock, die der Corona-Pandemie schon zum Opfer gefallen sind“, so Auris.

Krippenbesichtigung möglich

Die Kirchen bleiben zur Krippenbesichtigung geöffnet, ebenso für das persönliche Gebet zu den Gottesdienstzeiten. Folgende Messen werden übertragen: die Heiligabend-Messe ab 17 Uhr, der Gottesdienst am ersten Weihnachtsfeiertag ab 7.30 Uhr, der Silvestergottesdienst ab 17 Uhr und die Drei-Königs-Messe um 18.30 Uhr.

Evangelische Kirchengemeinde revidiert Entscheidung

Auch die evangelische Kirchengemeinde reagiert: Am Freitag hatte es noch geheißen, dass die Messen regulär stattfinden sollen. Am Montag ist alles anders: „Die Veränderungen in diesen Tagen sind gewaltig. Anders als noch letzte Woche hat sich die Evangelische Kirchengemeinde in enger Absprache mit der katholischen Kirche in Verl dazu entschieden, alle Präsenzgottesdienste abzusagen“, schreibt Pfarrer Christoph Freimuth. Nach jetzigem Stand sei die Aktion „Kirche (nur) für uns“ davon nicht betroffen.

Alle Präsenzgottesdienste bis zum 10. Januar werden hingegen gestrichen. „Eine andere Entscheidung ist in dieser Situation nicht mehr tragfähig. Sofern es möglich sein wird, bleiben die Kirchen für das persönliche Gebet zu den Gottesdienstzeiten geöffnet“, schreibt Freimuth.

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