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Kinderarzt Dr. Michael Hauch erklärt, warum Kindheit keine Krankheit ist

»Heute wird mehr verglichen«

Verl (WB). Sein Buch heißt »Kindheit ist keine Krankheit«. Der Düsseldorfer Kinder- und Jugendarzt Dr. Michael Hauch kommt an diesem Mittwoch, 19.30 Uhr, in das »vhsForum« (Kreissparkasse, Oesterwieher Straße 5) in Verl. Mit WB-Redakteurin Kerstin Eigendorf sprach er über ängstliche Eltern, unnötige Therapien und darüber, dass vielen Kindern zuhause nicht vorgelesen wird.

Viele Eltern fragen sich vielmehr, was ihre Kinder noch nicht können, anstatt zu sehen, was sie schon können. Bestsellerautor und Kinderarzt Michael Hauch erlebt in seinem Praxisalltag immer mehr ängstliche Eltern, die sich auch von ihrem Umfeld verunsichern lassen. Foto: Kerstin Eigendorf

Wie oft kommen Eltern zu Ihnen in die Praxis, weil ihr Kind »etwas noch nicht kann«?

Dr. Michael Hauch: Jeden Tag. Das ist natürlich nicht immer verbunden mit der Aufforderung, ei­ne Therapie zu verschreiben. Aber die Eltern kommen täglich mit Fragen wie »Ist das noch normal?«, »Müsste mein Kind nicht längst das und das können?«

Liegt das am gestiegenen Anspruchsdenken der aktuellen Elterngeneration?

Hauch: Es wird heute mehr verglichen. Das fängt früh an in irgendwelchen Babygruppen. Welches Kind sitzt schon? Welches Kind spricht das erste Wort? So geht das immer weiter. Da viele Eltern ein Einzelkind haben, haben sie wenig Vergleichsmöglichkeiten in der eigenen Familie.

Das komplette Interview lesen sie am Dienstag, 26. September, im WESTFALEN-BLATT, Lokalteil Verl.

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