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Historischer Tiefstand bei Hochzeiten

Düsseldorf/Kreis Gütersloh/Kreis Warendorf (dpa). Die Zahl der Eheschließungen in Nordrhein-Westfalen ist im Corona-Jahr 2020 auf einen historischen Tiefstand gesunken. Auch in den heimischen Kreisen Gütersloh und Warendorf wurden weniger Hochzeiten gezählt.

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Eine Folge der Coronavirus-Pandemie: In NRW sank im Vorjahr die Zahl der Eheschließungen. Foto:

Genau 79.325 Paare gaben sich in NRW das Jawort - das sei der niedrigste Wert, den das Statistische Landesamt seit seiner Gründung im Jahr 1946 jemals ermittelt habe, teilte IT.NRW am Donnerstag mit. Im Vergleich zu 2019 sank die Zahl der Eheschließungen um mehr als 10.000 (rund 11 Prozent). Wegen der Coronavirus-Pandemie hatte es im vergangenen Jahr auch für Hochzeitsfeiern drastische Einschränkungen gegeben.

Rückgang im Kreis Gütersloh stärker als im Kreis Warendorf

Der Blick in die Landesdatenbank NRW zeigt: Auch im Kreis Gütersloh sank die Zahl der Eheschließungen deutlich gegenüber dem Vorkrisen-Jahr 2019 ab. Vorläufigen Zahlen zufolge schlossen 1633 Paare den Bund des Lebens, 201 oder rund 11 Prozent weniger als im Jahr davor mit damals 1834.

Im Nachbarkreis Warendorf ergibt sich ein vergleichbares Bild. Für die dortigen Kommunen haben die Statistiker 1309 Hochzeiten ermittelt, im Vergleich zum Jahr 2019 mit 1426 Eheschließungen war das ein Rückgang um 117 oder gut 8 Prozent.

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